ÖVP übernimmt bei Bildungsnotstand in den Gymnasien FPÖ-Position

Die ÖVP hat mit ihrem Dringlichkeitsantrag zum Ausbau der Gymnasien ein von der FPÖ bereits mehrfach aufgegriffenes Problem erneut im Gemeinderat zum Thema gemacht. Die FPÖ kritisierte in der Vergangenheit die fehlenden Kapazitäten an den Welser Gymnasien und machte insbesondere darauf aufmerksam, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler, die die Voraussetzungen für einen Gymnasiumplatz erfüllen, einen solchen auch bekommen.

Die FPÖ ist daher froh, dass inzwischen auch andere Parteien dieses Problem erkannt haben und erneut auch gegenüber dem zuständigen Bundesminister Druck aufbauen. Es wäre aber wünschenswert, dass die ÖVP in der Bundesregierung Druck auf Bildungsminister Wiederkehr aufbaut, um rasch zu Ergebnissen zu gelangen. Nachdem Bundesminister Wiederkehr bereits im letzten Schreiben vom 23.06.2026 erklärte, dass keine Notwendigkeit besteht Kapazitäten auszubauen, wird eine weitere Resolution an die Bundesregierung wohl ebenfalls erfolglos sein.

Vzbgm. Christa Raggl-Mühlberger: „Die ÖVP sollte in dieser Frage ihre Kontakte in die Bundesregierung nutzen, um Druck auf Bundesminister Wiederkehr aufzubauen. Das wiederholte Einbringen gemeinsamer Anträge alleine wird aufgrund der abschlägigen Antwort des Ministers wohl nicht zum gewünschten Ergebnis führen.“

Christa Raggl-Mühlberger Porträtfoto

Textquelle: FPÖ Wels