Wels belebt die Innenstadt wieder „kollateral“
Entstanden ist die Idee relativ spontan im Jahr 2020: Wirtschaft und Kultur sollten nach den Schließungen, Absagen und Verschiebungen des Pandemie-Frühlings im Sommer neu belebt werden. Dazu leistete die erste „Kollaterale“ im Juli 2020 einen wichtigen Beitrag. Nun erlebt sie als „Kollaterale 2.0“ von Donnerstag, 10. bis Samstag, 26. September eine Wiederauflage.
Diesmal wirken 24 Kulturschaffende mit: Neben Kuratorin Bibiana Weber sind das Danijela Bagaric, Renate Billensteiner, Gerhard Brandl, Wolfgang Bretter, Gerhard Bruckmüller, Karin Hannak, JAG & friends, Reinhard Jordan, Evelyn Kreinecker, Markus Lehner, Barbara Lindmayr, Tom May, Wolfgang M. Reiter, Antonia Riederer, Marie Ruprecht, Birgit Schweiger, Eckart Sonnleitner, Adriana Torres Topaga, Andrea Trawöger, Anja Westerfrölke + Azam Shadpour, Hildtraud Wohltan und Xian Zheng.
„Die Forum“ dazu im O-Ton: „Objektkunst, Malerei, Grafik, Fotografie und Installation sind nur einige der Kunstgattungen, die im Rahmen dieses Formats zu sehen sein werden. Das mehrtägige Event dauert bis 26. September und ist für alle bei freiem Eintritt zugänglich. Als Präsentationsflächen nutzen die Kunstschaffenden Leerstände, Stores, Auslagen, den öffentlichen Raum und die Räumlichkeiten der Galerie ‚Die Forum‘, die als Trägerin für dieses Projekts verantwortlich zeichnet.“ Infos zu den einzelnen Ausstellungsorten, Öffnungszeiten etc. gibt es unter www.kollaterale.art im Internet.
Kuratorin Mag. Bibiana Weber: „Wir wollten Kunst möglichst niederschwellig präsentieren und die Stadt um eine Attraktion reicher machen. Möglich ist so etwas nur, wenn alle mithelfen und die dafür nötigen Mittel zur Verfügung stehen. Der Bund, die Stadt Wels, das Wirtschaftsservice Wels sowie Geschäftstreibende der Stadt haben uns bei der Umsetzung unseres Vorhabens bestens unterstützt.“

Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger (Kultur und Innenstadt): „Die Kollaterale hat den Anspruch, Kunst dorthin zu bringen, wo Menschen sind – mitten in den öffentlichen Raum, mitten in unseren Alltag. Sie macht Kunst niederschwellig erlebbar. Man muss in keine Galerie, in kein Museum gehen, man muss kein Ticket kaufen, und vor allen Dingen muss man kein Kunstexperte sein!“
Textquelle: Stadt Wels
Bildquelle: FPÖ Wels