FPÖ fordert konkrete Verkehrsmaßnahmen zum Schutz der Anrainer in der Friedhofstraße

Am 28. September 2026 fand bei der Gärtnerei Dopetsberger eine Bürgerversammlung zur geplanten Errichtung eines temporären Parkplatzes und zukünftigen Betriebsbaugebietes an der Friedhofstraße statt.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Sorge der Anrainer, dass es durch die geplante Parkplatzerrichtung und des Betriebsbaugebietes zu einer weiteren deutlichen Zunahme des Verkehrs und insbesondere des Schwerverkehrs in der Friedhofstraße kommen könnte.

Die Bürger haben daher mehrere konkrete Maßnahmen angesprochen, die aus ihrer Sicht dringend geprüft und umgesetzt werden sollten:

  1. Wiedereinführung einer 30-km/h-Beschränkung für Lkw über 3,5 Tonnen auf der Friedhofstraße
  2. Reaktivierung der Radarkabine in der Friedhofstraße
  3. Lkw-Fahrverbot auf der Friedhofstraße – ausgenommen Ziel- und Quellverkehr. Um den Durchzugsverkehr schwerer Lkws zu reduzieren, sollte auf der Friedhofstraße ein Lkw-Fahrverbot, ausgenommen Ziel- und Quellverkehr, bis zur Flugplatzstraße geprüft und umgesetzt werden.

Die FPÖ-Gemeinderatsfraktion brachte daher einen entsprechenden Antrag für die kommende Gemeinderatssitzung ein, in dem der Mobilitätsreferent ersucht wird, umgehend diese drei Maßnahmen mit den zuständigen Fachdienststellen zu prüfen und insbesondere die verkehrsrechtlichen Voraussetzungen für deren Umsetzung abzuklären.

Gerade im Hinblick auf die geplante Parkplatzerrichtung und das zukünftige Betriebsbaugebiet sollte sichergestellt werden, dass die zusätzliche Infrastruktur nicht zu einer unverhältnismäßigen Belastung der Anrainer führt und gleichzeitig die weitere Entwicklung des Standortes ermöglicht.

„Die geplanten Entwicklungen in der Friedhofstraße erfordern eine vorausschauende Verkehrsplanung. Unser Ziel ist es, die berechtigten Anliegen der Anrainer ernst zu nehmen und rechtzeitig Maßnahmen zu setzen, um Sicherheit und Lebensqualität nachhaltig zu sichern“, betont Stadtparteiobmann Vzbgm. Gerhard Kroiß.

Text- und Bildquelle: FPÖ Wels