Kein Stopp für StoP: Stadt Wels führt wichtiges Gewaltpräventions-Projekt weiter

Sehr zufrieden über die in den vergangenen Monaten laufend geführten Gespräche mit den Verantwortlichen zeigt sich die zuständige Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger. Die Stadt Wels übernimmt als offizielle Kooperationspartnerin von AÖF (Autonome Österreichische Frauenhäuser) Verantwortung dafür, dass „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ in den Köpfen und Herzen der Welser Bevölkerung lebendig und sichtbar bleibt.

Nahe an den Menschen: So bleibt StoP im Alltag präsent

Damit die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird – ohne Hürden, ohne Scham – bindet die Stadt Wels das Projekt künftig noch enger in das städtische Leben ein:

  • Ein sicherer Raum für Begegnung: Veranstaltungen von StoP finden direkt in städtischen Räumlichkeiten statt.
  • Informationen, die ankommen: Infomaterialien liegen gut sichtbar in öffentlichen Häusern auf und werden bei Aktionen persönlich übergeben.
  • Präsenz, die schützt: Ob bei den „16 Tagen gegen Gewalt an Frauen“, Kulturabenden wie dem Frauenkabarett, Filmreihen oder Schutz-Aktionen (wie der Verteilung von K.-o.-Tropfen-Schutzdeckeln und der Welser Frauencard) – StoP bleibt verlässlich an der Seite der Bevölkerung.

Damit soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Menschen in Wels immer wieder mit dem Thema in Berührung kommen – niedrigschwellig, alltagsnah und ohne Hemmschwellen. Ein genauer Fahrplan wird noch gemeinsam mit AÖF ausgearbeitet.

Finanziert wird StoP weiterhin durch AÖF, der Verein stellt auch das gesamte Informations- und Sensibilisierungsmaterial zur Verfügung. Die Stadt Wels bringt sich als verlässliche Partnerin mit ihren Strukturen, Räumen und Kommunikationskanälen ein.

Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger

Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Gewalt an Frauen und Kindern ist keine Randerscheinung, sondern bittere Realität – auch bei uns. Wegschauen ist für uns keine Option. Dass StoP Wels weitergeführt wird, ist mir ein ganz persönliches Anliegen.“

Textquelle: Stadt Wels 

Bildquelle: FPÖ Wels