Stadtteilentwicklung in der Pernau: Chance für eine moderne neue Polizeiinspektion
Die Pernau entwickelt sich äußerst dynamisch und zählt bereits mehr als 8.000 Einwohner. Nun entsteht dort in den kommenden Jahren ein völlig neuer Stadtteil. Auf einer Fläche von rund 25.000 Quadratmetern sind etwa 300 neue Wohnungen vorgesehen. Zusätzlich soll ein großzügiger Stadtteilpark mit rund 8.000 Quadratmetern errichtet werden. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen.
Für Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß bietet diese Entwicklung eine einmalige Chance, auch die polizeiliche Infrastruktur in der Pernau zukunftsfit aufzustellen. Die derzeitige Polizeiinspektion Pernau in der Linzer Straße entspricht aus seiner Sicht nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Polizeiinspektion. Die räumlichen Möglichkeiten seien begrenzt, und der bestehende Standort biete kaum Chancen für eine zeitgemäße Weiterentwicklung. Mit dem neuen Wohngebiet wird die Zahl der Menschen, die in der Pernau leben und arbeiten, deutlich steigen. Neben Wohnungen und Grünraum brauche es daher auch eine entsprechende öffentliche Infrastruktur.
„Wenn hier ein komplett neuer Stadtteil mit rund 300 Wohnungen entsteht, müssen wir auch die Sicherheitsinfrastruktur von Anfang an mitdenken. Denn die Polizei muss dort präsent sein, wo Menschen leben. Gerade jetzt, wo die Planungen für dieses große Entwicklungsgebiet laufen, besteht die einmalige Möglichkeit, einen modernen Polizeistützpunkt für die Pernauer Bevölkerung direkt in das neue Stadtquartier zu integrieren. Gleichzeitig wäre dies für die Polizisten auch die Chance, eine moderne Polizeiinspektion mit zeitgemäßen Arbeitsbedingungen zu bekommen“, betont Kroiß.
Damit diese Möglichkeit tatsächlich geprüft werden kann, braucht es aus Sicht des Welser Sicherheitsreferenten rasch Gespräche mit den für die Entwicklung verantwortlichen Bauträgern. Die Landespolizeidirektion Oberösterreich werde daher ersucht, zeitnah mit den Verantwortlichen der Stadtteilentwicklung und den Bauträgern Kontakt aufzunehmen, um die räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten für eine neue Polizeiinspektion zu prüfen.
„Es geht jetzt nicht darum, bereits einen fertigen Standort festzulegen. Es geht darum, die Polizei rechtzeitig an den Tisch zu holen und die Machbarkeit zu prüfen. Wenn wir erst nach Abschluss der Planungen darüber sprechen, ist eine solche Chance möglicherweise bereits vergeben“, so Kroiß abschließend.
Textquelle: Stadt Wels
Bildquelle: FPÖ Wels