Vogelweide darf nicht von der Postversorgung abgeschnitten werden

Die Freiheitliche Fraktion im Welser Gemeinderat wird in der kommenden Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag zur Sicherstellung der Postversorgung im Stadtteil Vogelweide einbringen. Hintergrund ist die bevorstehende Pensionierung des langjährigen Postpartners Lenk Schreibwaren, wodurch einer der größten Welser Stadtteile seine wohnortnahe Postversorgung zu verlieren droht.

„Gerade die heute bekannt gewordenen neuerlichen Probleme bei der Postzustellung in Wels zeigen, wie wichtig eine funktionierende und bürgernahe Postversorgung ist. Wenn es bereits bei der Zustellung zu Schwierigkeiten kommt, darf zusätzlich nicht auch noch die wohnortnahe Infrastruktur für die Bürger verloren gehen“, betont FPÖ-Fraktionsobmann und Gemeinderat Thorsten Aspetzberger.

Besonders betroffen von einer Schließung des Postpartners wären ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie Familien. Für viele Bürger der Vogelweide ist die Möglichkeit, Postdienstleistungen in unmittelbarer Wohnnähe in Anspruch zu nehmen, ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Daseinsvorsorge.

Mit dem eingebrachten Dringlichkeitsantrag fordert der Welser Gemeinderat die Österreichische Post AG auf, unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen zu setzen, um auch nach dem Ausscheiden des bisherigen Postpartners eine lückenlose und wohnortnahe Versorgung im Stadtteil Vogelweide sicherzustellen. Insbesondere soll zeitnah ein neuer Postpartner gefunden oder eine gleichwertige Ersatzlösung geschaffen werden.

„Es kann nicht sein, dass ein ganzer Stadtteil von der wohnortnahen Postversorgung abgeschnitten wird. Die Vogelweide braucht auch in Zukunft einen Postpartner. Die Österreichische Post AG ist gefordert, rasch eine tragfähige Lösung für die Bevölkerung zu präsentieren“, so Aspetzberger abschließend.

Text- und Bildquelle: FPÖ Wels