Bildungsreferent Schinninger soll endlich arbeiten

Für Verwunderung sorgt die jüngste Aussendung der SPÖ zum Bildungsnotstand in Wels. Verwunderlich deswegen, weil die in der Presseaussendung aufgezeigten Problemfelder – vor allem das fehlende Personal – längst bekannt sind und zuletzt auch bei einer Diskussion mit Bundesminister Wiederkehr in der Fachhochschule thematisiert wurden.

Dabei ist festzuhalten, dass der Lehrermangel in den Welser Pflichtschulen ein Landesproblem ist, da die Stadt Wels für Pflichtschulpersonal nicht zuständig ist. Der Lehrermangel betrifft auch nicht Wels alleine, sondern ist ein österreichweites Problem, das derzeit intensiv auf Bundes- und Landesebene diskutiert wird.

Verwunderlich aber auch deswegen, weil in Wels für die Bildung und auch für die Elementarpädagogik Vzbgm. Schinninger zuständig ist. Das ständige Abschieben von Problemen, die in seinen eigenen Zuständigkeitsbereich fallen, ist offensichtliche Arbeitsverweigerung mit dem Kalkül, dem Bürgermeister zu schaden.

Fraktionsobmann GR Thorsten Aspetzberger: „Schinninger soll endlich ins Tun kommen und nicht ständig Probleme abschieben, die in seinem Zuständigkeitsbereich liegen. Als Bildungsreferent hat er die Aufgabe, Verhandlungen mit dem Land über die Beseitigung allfälliger Missstände oder Unterbesetzungen aufzunehmen und Abhilfe zu schaffen. Nur Schönwetterpolitik zu machen und sich bei Problemen wegzuducken wird jedenfalls nicht reichen.“

Textquelle: FPÖ Wels