Wohngruppe: Vorbereitungen laufen

Unverständlich ist die Kritik der SPÖ an der geplanten Wohngruppe. Der Gemeinderat hat am 17. November 2025 die Gründung einer sozialpädagogischen Wohngruppe in der Linzer Straße 128 beschlossen. Voraussetzung für die Übernahme der Räumlichkeiten und die Unterfertigung des Mietvertrags war, dass die Räumlichkeiten vom Land Oberösterreich als technisch geeignet abgenommen werden. Dies ist per Ende April erfolgt. Es wurde nunmehr begonnen, Personal für die gegenständliche Wohngruppe zu finden, parallel dazu wird schon länger das pädagogische Konzept mit dem Land Oberösterreich erörtert.

Unstrittig ist, dass die Stadt Wels eine Wohngruppe für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen benötigt. Dies bringt nicht nur eine wesentliche Verbesserung für die zu Betreuenden, weil diese in der gewohnten Umgebung bleiben können, sondern ermöglicht auch einen unkomplizierten Kontakt mit den Eltern. Der Beschluss im Gemeinderat ist deswegen bereits im November gefasst worden, weil auch der Investor Rechtssicherheit gebraucht hat, dass die Liegenschaft nach den Wünschen der Stadt Wels eingerichtet und adaptiert wird.

Vzbgm. Christa Raggl-Mühlberger: „Der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Wels ist die Sozialraumorientierung ein ganz besonderes Anliegen. Daher hat man sich entschlossen, die Wohngruppe in der Linzerstraße 128 zu gründen, um Kinder, die aufgrund schwieriger Familiensituationen betreut werden müssen, in ihrem sozialen Umfeld zu belassen. Somit können diese Jugendlichen weiterhin ihre Schule besuchen, Freunde sehen und in Vereinen ihren Aktivitäten nachgehen. Gleichzeitig ist es der Kinder– und Jugendhilfe möglich, gezielte Elternarbeit zu betreiben, um den Aufenthalt in dieser Einrichtung so kurz wie möglich zu halten.“

Christa Raggl-Mühlberger Porträtfoto

Textquelle: FPÖ Wels