200 Schüler abgewiesen – neues Gymnasium nötig
Wie der aktuellen Medienberichterstattung zu entnehmen ist, wurden rund um Wels etwa 200 Kinder vom Gymnasium abgewiesen. Dies, obwohl sieben Gymnasien im Raum Wels zur Verfügung stehen und es im Brucknergymnasium auch im kommenden Schuljahr nicht wie üblich fünf, sondern sechs erste Klassen gibt.
Jedes Kind, das die schulischen Voraussetzungen erfüllt, sollte die Möglichkeit haben, ein Gymnasium zu besuchen. Es kann nicht sein, dass aufgrund fehlender Kapazitäten Kinder vom Besuch eines Gymnasiums ausgeschlossen werden, da dies den weiteren Bildungsweg wesentlich beeinflusst.
Die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Bildung kann nicht genug betont werden. Es muss daher sicherstellt werden, dass alle Schüler Zugang zu den Bildungseinrichtungen haben, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.
Die FPÖ Wels fühlt sich in ihrer Forderung vom April 2024 bestätigt. Der damals amtierende Bildungsminister Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek wurde aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Errichtung eines neuen Gymnasiums in Wels umzusetzen.
Diese Forderung bekräftigt die FPÖ Wels aufgrund der aktuellen Situation erneut und wendet sich diesmal mit einem Gemeinderatsantrag an Herrn Bildungsminister Christoph Wiederkehr, MA.
Es ist hinlänglich bekannt, dass auch in den Mittelschulen Sprachdefizite den Unterricht erschweren und es dadurch zu einer verzögerten Stoffvermittlung kommt. Dies ist auch der Grund, warum – ähnlich wie in Wien – immer mehr Kinder ins Gymnasium drängen, da die Eltern eine mangelhafte Ausbildung ihrer Kinder in den Mittelschulen befürchten.
Ein zusätzliches Gymnasium in Wels würde die Situation entschärfen und die schon bestehenden Gymnasien entlasten.
Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: “Wels braucht schnell ein fünftes Gymnasium, um den Bedarf zu decken. Die Verhinderung eines höheren Schulabschlusses durch fehlende Kapazitäten schadet langfristig auch der Gesellschaft. Der Bildungsminister ist aufgefordert, das bereits 2024 geforderte zusätzliche Gymnasium umzusetzen und zu errichten.“

Textquelle: FPÖ Wels