Wels startete sein Gemeinderats-Jahr
Energiezuschuss
Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für einen einmaligen, freiwilligen Energiezuschuss in der Höhe von 100 Euro pro Haushalt aus. Anspruchsberechtigt sind Personen mit eigenem Haushalt, die seit zumindest 1. November 2025 ihren ständigen Hauptwohnsitz in Wels haben und folgendes Monatseinkommen im Jänner 2026 pro Haushalt nicht überschreiten: Ein-Personen-Haushalt: 1.950 Euro netto, Mehr-Personen-Haushalt: 2.800 Euro netto. Die Einkommensgrenze erhöht sich um 120 Euro netto pro im gemeinsamen Haushalt lebendem Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird. Die Berechnung des Einkommens sowie die Umsetzung erfolgt wie beim Weihnachtskostenzuschuss, wobei das Pflegegeld beim Nettoeinkommen nicht berücksichtigt wird. Eine persönliche Antragsstellung ist von Montag, 2. März bis einschließlich Dienstag, 31. März jeweils Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Rathaus (Stadtplatz 4) möglich. Online kann der Antrag im Internet unter wels.at/sozialfoerderungen bereits ab Sonntag, 1. März und bis einschließlich Donnerstag, 30. April gestellt werden. Nicht anspruchsberechtigt sind (wie in den jeweiligen Gesetzen definiert) Asylwerber, subsidiär Schutzberechtige, Vertriebene, Bewohner von zielgruppenspezifischen betreuten Wohnformen, die im Wesentlichen aus öffentlichen Mitteln finanziert werden (z.B. Senioreneinrichtungen) sowie Strafgefangene und Untergebrachte in Justizanstalten. Die Auszahlung erfolgt nach der Antragsbearbeitung frühestens Anfang Juni.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Mit dem Energiezuschuss unterstützen wir gezielt jene Menschen, die von den weiterhin sehr hohen Energiepreisen besonders betroffen sind. Der Beschluss zeigt, dass soziale Verantwortung in unserer Stadt gelebt wird.“
Betriebsbaugebiet Oberthan
Weiterhin wachsen soll das Betriebsbaugebiet Oberthan im Westen von Wels. Dazu gehört auch die nötige Infrastruktur in Form von Verkehrswegen und Grünzügen (letztere zur Vorbeugung von zu viel Bodenversiegelung). Zu diesem Zweck tritt die Wels Betriebsansiedelungs GmbH (WBA) per einstimmigem Beschluss eine Grundfläche an die Stadt ab.
Textquelle: Stadt Wels
Bildquelle: FPÖ Wels