Wels unterstützt Wohnungssuchende

Konstant hoch geblieben ist im Jahr 2025 die Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt Wels. Dies zeigen die nun vorliegenden Zahlen des städtischen Wohnungsservice. Die Stadt Wels hat bei mehr als 5.000 gemeinnützigen Wohnungen (vorwiegend von der Welser Heimstätte, LAWOG und der Familie) das Vergaberecht.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 604 Wohnungsanträge beim städtischen Wohnungsservice erfasst. Damit lag die Zahl der aktiv Wohnungssuchenden zwar leicht unter dem Wert des Jahres 2024, jedoch konnte die Stadt auch im abgelaufenen Jahr in insgesamt 330 Fällen erfolgreich passende Wohnungen an Interessenten zuweisen. Ende 2025 wies die Statistik 56 freie und somit zu vergebende Wohnungen im Stadtgebiet von Wels – wie beispielsweise beim Neubauprojekt „Karpatenstraße“ der Wohnungsgenossenschaft „Familie in Linz“ – auf. Mit 10.412 persönlichen und telefonischen Kundenkontakten betreuten die Mitarbeiterinnen des städtischen Wohnungsservice im Jahr 2025 zahlreiche Anliegen der Bürger. Wohnbaureferent Stadtrat Ralph Schäfer, MSc hielt insgesamt 13 Wohnungssprechtage mit insgesamt 273 Terminen ab.

Wie können sich interessierte Bürger bei der Stadt Wels als wohnungssuchend melden? Das Wohnungsservice übernimmt die Vormerkung und Evidenthaltung der Wohnungssuchenden, erstellt die Vorschläge an die Entscheidungsträger und weist die vergebenen Wohnungen zu. Die Vormerkung ist mittels Formular möglich. Die Abgabe ist sowohl im Rathaus (Eingang Stadtplatz 2, Erdgeschoß, Zi. 9) in Papierform als auch online unter wels.at/formulare unter „Bauen und Wohnen“ möglich. Für Fragen und Auskünfte stehen die Mitarbeiterinnen im Wohnungsservice unter Tel. +43 7242 235 4490 oder per E-Mail unter wos@wels.gv.at gerne zur Verfügung.

Wohnungsreferent Stadtrat Ralph Schäfer

Stadtrat Ralph Schäfer, MSc (Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung): „Leistbares Wohnen ist eine der wichtigsten Grundlagen für hohe Lebensqualität im urbanen Raum. Dank der ausgezeichneten Kooperation mit den gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften ist Wels hier auf einem sehr guten Weg. Die große Nachfrage zeigt sich auch anhand der hohen Kundenfrequenz im Wohnungsservice. Zu schaffen macht uns dennoch die stagnierende Bautätigkeit. Die Teuerung ist für die österreichische Bevölkerung in allen Bereichen spürbar, zudem wird der Wohnbau durch hohe Material- und Errichtungskosten belastet.“

Textquelle: Stadt Wels 

Bildquelle: FPÖ Wels