WELS VERURTEILT VANDALENAKT GEGEN VENUS-STATUE

Eine aufmerksame Bürgerin informierte die Stadt über einen Vandalenakt gegen die in der Schmidtgasse (Ecke Stadtplatz) aufgestellte Bronzestatue. Bisher unbekannte Täter haben vermutlich Ende vergangener Woche mit einem spitzen Gegenstand ein durchgestrichenes Hakenkreuz und darunter das Wort „raus“ in die Venus-Nachbildung geritzt. Aufgrund der verwendeten Symbolik wird ein antifaschistischer Hintergrund vermutet.

Die Stadt Wels erstattete Anzeige gegen unbekanntSachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Vandalen können bei der Welser Ordnungswache (Tel. +43 7242 235 DW 4601 oder DW 4604) sowie dem Stadtpolizeikommando Wels (Tel. +43 59 133 470) abgegeben werden.

Die 125 cm große Bronzestatue ist eine originalgetreue Kopie einer 15 cm großen Venusstatue aus Bronze. Die Figur stellt die Venus dar, wie sie gerade dem Bade entstiegen ist. Die Originalstatuette ist ein Meisterwerk aus Bronzeguss und stammt aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert nach Christus. Die nun beschädigte vergrößerte Kopie der Figur wurde im Jahr 2021 von einer Welser Gießerei gefertigt und soll an die Bedeutung der Stadt an die Römerzeit erinnern.

Dr. Andreas Rabl und Christa Raggl-Mühlberger

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Innenstadtreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Es ist wirklich erschütternd zu sehen, dass manche Menschen – offensichtlich aus ideologischen oder politischen Gründen – auch vor Sachbeschädigungen nicht Halt machen. Wir hoffen, dass die Täter ausgeforscht und somit zur Rechenschaft gezogen werden können.“

Textquelle: Stadt Wels 

Bildquelle: FPÖ Wels