Welser Partnerstadt Krasnodar sucht Betreuer für internationales Jugendcamp

In der Umlandregion der Welser Partnerstadt Krasnodar findet heuer von Juni bis August ein inter-nationales Jugendcamp statt. Dafür werden freiwillige Helfer aus ganz Europa gesucht. Die Stadt Wels kommt dieser Bitte ihrer russischen Partnerstadt gerne nach.

Veranstalterin ist eine russische gemeinnützige Partnerorganisation der Plattform Generation Europa (Verein zur Umsetzung gesellschaftsrelevanter Projektarbeit durch multikulturelle Identitäten). Das „International Communication Most Camp“ findet in der – rund 180 Autokilometer von der Regionshauptstadt Krasnodar entfernten – Stadt Tuapse am Schwarzen Meer statt. In drei Abschnitten (Montag, 24. Juni bis Sonntag, 14. Juli; Mittwoch, 17. Juli bis Dienstag, 6. August sowie Donnerstag, 8. bis Donnerstag, 22. August) werden dort Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren untergebracht.

Eines der Ziele des Camps ist das Kennenlernen anderer Kulturen und Sprachen. Unter anderem werden dafür auch freiwillige ausländische Betreuer gesucht. Diese sollten zwischen 18 und 30 Jahre alt sein und die Gruppenleitung vor Ort bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen unterstützen. Während des Aufenthaltes sollen vor allem Informationen über die jeweiligen Herkunftsländer vermittelt werden. Dafür sollen die Freiwilligen Foto- oder Videopräsentationen, Sammlungen heimischer Musik, Drehbücher für (Kurz-)Theatervorstellungen, Spiele etc. vorbereiten und zum Camp mitbringen.

Die Partnerstadt Krasnodar bringt sich auf verschiedene Weise in das Camp ein. Unter anderem ist auch ein Treffen der Betreuer aus Wels mit dem Bürgermeister geplant. Die Koordination des Projektes erfolgt durch Wolfgang Sieberth von der veranstaltenden Plattform Generation Europa. Informationen und Anmeldungen sind ab sofort bis Freitag, 24. Mai entweder unter Tel. +43 699 816 11 976 oder per E-Mail unter wolfgang.sieberth@generationeuropa.eu möglich. Dank EU-Förderung sind für zehn Freiwillige sämtliche Kosten (Visa, Reisekosten bis zu einer Maximalgrenze, Unterkunft, Verpflegung etc.) abgedeckt. Es winkt sogar ein kleines Taschengeld.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Jugendreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Dieses internationale Jugendcamp ist ein wichtiger Beitrag zum gegenseitigen Verständnis unterschiedlicher Länder und Kulturen. Wir unterstützen unsere Partnerstadt Krasnodar gerne und hoffen auf viele Bewerber aus dem Raum Wels!“

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 15.05.2019





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