Stadt Wels sucht Gastro-Pächter für Feuerwehr-Bootshaus

Im Bootshaus der Freiwilligen Feuerwehr Wels sollen künftig Gäste Speis und Trank genießen können. Um das Traunufer auf diese Weise weiter zu attraktivieren, sucht die Stadt engagierte langfristige Pächter.

Das Bootshaus wurde zwischen 1979 und 1983 errichtet und befindet sich an der Traunuferstraße gegenüber der Turn- und Kletterhalle an der Traun. Theoretisch ist eine zweigeschossige Nutzung als Gastronomiebetrieb möglich. Der geschätzte Investitionsbedarf für die künftigen Pächter liegt bei rund 1 Mio. Euro. Interessenten können sich direkt beim Büro von Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner (E-Mail: peter.lehner@wels.gv.at oder Tel. +43 7242 235 3071) melden.

Wenn die Liegenschaft erfolgreich verpachtet ist, werden die Wasserfahrzeuge der Feuerwehr in das Zentrale Betriebsgebäude (ZBG) der Stadt (Schießstättenstraße 50) übersiedeln. Dort soll in weiterer Folge auch die Feuerwache Pernau eine neue Bleibe finden. Diese ist momentan in der Linzer Straße 128 untergebracht. Wenn der Umzug in das ZBG erfolgreich über die Bühne gegangen ist, soll das Gebäude an der östlichen Stadtausfahrt verkauft werden.

Übrigens: In früheren Zeiten waren die Feuerwehrboote in den damaligen Zeugstätten im ehemaligen Minoritenkloster (jetzt Museum und Veranstaltungszentrum), im Spitalhof und später im Herminenhof (jetzt Kultur- und Veranstaltungszentrum) untergebracht. Dadurch kam es bei Einsätzen und Übungen des Wasserdienstes stets zu einem erheblichen Zeitverzug.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Ein neues Lokal wertet das Traunufer in Wels weiter auf. Gerade in den wärmeren Monaten ist das Ufer ein beliebter Ort für Sportler und Spaziergeher. Denn mit dem neuen gastronomischen Hotspot erhalten gleichzeitig die Wasserfahrzeuge der Feuerwehr und die Feuerwache Pernau eine moderne Bleibe im Zentralen Betriebsgebäude.“

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner: „Die Attraktivierung des Traunufers bekommt mit einer gastro-nomischen Nutzung des Feuerwehrbootshauses eine neue Qualität. In der Reihenfolge haben wir daher entschieden, mit der wichtigen Suche nach einem Gastronomiepartner zu starten und erst nach erfolgreichem Abschluss eines Pachtvertrages mit dem Neubau des Feuerwehrbootshauses in der Schießstätte zu beginnen.“

Text- und Bildhinweis: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck honorarfrei).



FP-Wels, am 11.04.2019





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