Welser Integrationsreferent befürwortet „Deutsch am Pausenhof“

Die von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner gestartete Online-Petition „Deutsch als Schulsprache“ wird angesichts der 19 Deutschförderklassen in Welser Volks- und Neue Mittelschulen von Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß voll unterstützt.

Immer mehr Schüler sprechen außerhalb des Schulunterrichtes nicht Deutsch, sondern unterhalten sich in der Sprache ihrer Eltern. Dies führt einerseits dazu, dass Gelerntes nicht ausreichend gefestigt wird. Auch die „sprachliche Gruppenbildung“ wirkt sich negativ auf die Klassengemeinschaft aus, da eine gemeinsame Sprache für alle Schüler fehlt.

Die in der Studie von Frau Professor Gudrun Biffl veröffentlichten Zahlen zeigen die Notwendigkeit für „Deutsch am Pausenhof“: So hat Wels laut Statistik Austria im Städtevergleich mit Linz, Steyr und Wien den höchsten Anteil von Kindern mit nicht-deutscher Umgangssprache an Volksschulen (Schuljahr 2015/2016: Wels 64 Prozent gegenüber 52 Prozent in Linz, 47 Prozent in Steyr und 57 Prozent in Wien).

„Sieht man sich Sportvereine und deren Wettkämpfe und Trainingseinheiten an, so merkt man, dass hier Deutsch von allen verstanden und auch verwendet wird. Diese Akzeptanz zur ‚gemeinsamen Sprache‘ muss auch in der Schule zur Routine werden. Die deutsche Sprache ist für mich der Schlüssel für den schulischen und beruflichen Erfolg – und damit verbunden auch der Schlüssel für den sozialen Aufstieg. Daher mein ‚Ja‘ zur verpflichtenden Verwendung von Deutsch als Schulsprache“, erklärt der Welser Integrationsreferent Kroiß.

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 28.10.2018





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