Grundsatzbeschluss für Amtsgebäude und Stadttheater Greif

Ein topmodernes Amtsgebäude sowie das historische Stadttheater kommen in den – Ende des Jahres 2016 von der Stadt Wels erworbenen – Mittelteil des ehemaligen Hotels Greif im Bereich von Rainerstraße und Kaiser-Josef-Platz. Den für die Vergabe der Planungsarbeiten nötigen Grundsatzbeschluss fasste der Gemeinderat am Montag, 16. Oktober mit Stimmenmehrheit.

• Beim Stadttheater bleiben der Saal, die Tribüne und das Stiegenhaus aus dem Jahr 1948 nach einer nötigen Sanierung erhalten. Ebenfalls bestehen bleibt die – in den 1990er Jahren in der jetzigen Form erweiterte – Bühne samt Technik.
• Neu errichtet wird der Gebäudeteil vor dem Theater. Das Erdgeschoß soll ein Foyer mit Barbetrieb und Multifunktionsräume umfassen. Weiters vorgesehen sind ein Kundenzentrum sowie Büroarbeitsplätze für die Dienststelle Bau-, Gewerbe- und Verkehrsangelegenheiten. Diese ist derzeit noch im Amtsgebäude Pfarrgasse 25 untergebracht.
• Auf den übrigen Ebenen sollen Räumlichkeiten für die Nutzung als Büros für insgesamt rund 180 Arbeitsplätze entstehen. Großer Wert liegt dabei auf einer größtmöglichen Flexibilität hinsichtlich der Büroorganisation.

Für die Vergabe der Planungsarbeiten sind maximal rund 1,5 Mio. Euro brutto vorgesehen. Der weitere Zeitplan sieht aus heutiger Sicht wie folgt aus: Die Vorbereitungsphase mit Vergabe der Generalplanerleistungen soll bis Ende Jänner 2018 abgeschlossen sein. Der Realisierungsbeschluss ist – nach der folgenden Vorentwurfs- und Entwurfsphase – bis September 2018 vorgesehen.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Der Grundsatzbeschluss für die Planung des neuen Amtsgebäudes im Greif bringt uns einen wichtigen Schritt weiter zu einem topmodernen Dienstleister.“

Stadtrat Peter Lehner (Bauen und Stadtentwicklung): „Fünf ausgewählte Architekturbüros sind jetzt gefordert, unsere ambitionierten Vorgaben bezüglich Funktionalität und Einbeziehung des Stadttheaters in eine qualitätsvolle und interessante Architektur zu bringen.“

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 17.10.2017





  Zurück zur News-Übersicht