Erleichterungen für Städte und Gemeinden beim Sozialhilfebegräbnis

Presseinformation von

Vzbgm. Christa Raggl-Mühlberger

 

Erleichterungen für Städte und Gemeinden beim Sozialhilfebegräbnis

Im Gemeinderat am Montag, dem 15. Oktober 2017 soll eine gemeinsame Resolution mit der ÖVP an das Land OÖ verabschiedet werden, um den Städten und Gemeinden bei Sozialbegräbnissen eine Feuerbestattung zu ermöglichen, sofern kein letzter Wille des Verstorbenen vorliegt.

Das Leichenbestattungsgesetz befasst sich mit den Richtlinien zu Sozialhilfebegräbnissen und sieht vor, dass in erster Linie der Willen des Verstorbenen anzuerkennen ist. Dann steht den nächsten Angehörigen das Recht zu, die Art der Bestattung zu wählen. Wenn keine Entscheidung gefällt wird, sieht das Leichenbestattungsgesetz bei den Sozialgräbern eine Erdbestattung vor.

Generell geht der Trend bei den Beisetzungsarten hin zur Feuerbestattung. Diese ist zwischen 2010 und 2016 um 16 % auf 62 % gestiegen.

Vzbgm. Raggl-Mühlberger: „Personen, die ein Sozialbegräbnis erhalten, haben in den wenigsten Fällen Angehörige, die die Möglichkeit haben, bei Erdbestattungen die Gräber sauber und pietätvoll zu halten. Auf Grund der allgemeinen Präferenz zu Feuerbestattungen soll die Verpflichtung von Erdbestattungen fallen. Es soll künftig den Städten und Gemeinden überlassen werden, die Beisetzungsart frei zu wählen.“

Medienrückfragen:  FPÖ Wels, Pfarrgasse 7, 4600 Wels, 07242/45125
 



FPÖ-Wels, am 12.10.2017





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