„Jedes Kind ist der Stadt Wels gleich viel wert“

Neu geregelt ist die verpflichtende Abgangsdeckung für private Kinderbetreuungseinrichtungen. Im Voranschlag 2018 sind dafür rund 3,6 Mio. Euro vorgesehen. Die Verträge wurden gemeinsam mit den betroffenen privaten Rechtsträgern erarbeitet und orientieren sich an folgenden Grundsätzen: „Jedes Kind ist der Stadt Wels gleich viel wert“, „Rechtliche Grundlagen und aufsichtsbehördliche Vorgaben sind einzuhalten“ sowie „Ein wirtschaftlicher, zweckmäßiger und sparsamer Mitteleinsatz muss gewährleistet sein“. Die zehn betroffenen Betreiber führen insgesamt neun Kindergärten, zwölf Krabbelstuben und zwei Horte. Der Beschluss fiel einstimmig.

Einstimmig verlängert hat der Gemeinderat den Familienförderbeitrag für die Nachmittagsbetreuung von Kindern von zweieinhalb Jahren bis zum Schuleintritt. Wenn ein Kind nur am Nachmittag einen städtischen Welser Kindergarten besucht oder maximal zweieinhalb Stunden pro Woche nach 13:00 Uhr abgeholt wird, müssen deren Eltern auch 2018/2019 nichts bezahlen. Anmerkung: Die Oö. Elternbeitragsverordnung 2018 – mit der die Nachmittagsgebühren im Kindergarten wieder einzuführen waren – wird derzeit vom Land evaluiert. Wann konkrete Ergebnisse vorliegen, ist nicht bekannt, etwaige Änderungen gelten daher noch nicht 2018/2019. Die Stadt führt derzeit zwölf Kindergärten sowie – seit jeher kostenpflichtig – vier Krabbelstuben und fünf Horte.

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 11.07.2018





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