Nachmittagsbetreuung in den Schulen: „Gratis ist nicht die Lösung“

Nicht fertig gedacht sind die von der SPÖ in ihrem Pressegespräch präsentierten Vorschläge zur Nachmittagsbetreuung und dem Schulausbau.
Dabei übersieht die SPÖ beispielsweise, dass es sich bei ihrer kostenlosen Freizeitbetreuung um eine unsoziale Maßnahme handelt. Dies hätte nämlich zur Folge, dass unabhängig vom Einkommen jeder gratis die Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen kann. Gerade bei sehr gut verdienenden Eltern ist es keineswegs eine ausgewogene Lösung.
Stadträtin Josseck-Herdt: „Die von der SPÖ vertretene Gratismentalität führt – nein, führte -  nicht nur im Bund sondern auch in der Stadt in den letzten Jahren zur massiven Verschuldung. Alle Leistungen gratis für jeden würde die finanzielle Leistungsfähigkeit der Bürger überfordern. Was notwendig ist, ist eine zielgerichtete soziale Staffelung der Tarife.“
Zur vorgeschlagenen Veränderung der Tarifgestaltung auch beim Mittagessen ist auszuführen, dass die bisher in Kraft stehende Tarifgestaltung von der SPÖ selbst vorgeschlagen und umgesetzt wurde.
Zur immer wieder geforderten Volksschule Wels West ist anzumerken, dass auch nach Befragung der Eltern kein Wunsch nach einer verschränkten Schulform besteht und darüber hinaus die Anzahl der Kinder in den nächsten Jahren rückläufig sein wird. Dies konnte man auch schon in der Vergangenheit beobachten, weshalb statt der bisher 53 Klassen derzeit nur 47 Klassen geführt werden.
„Wesentlich ist daher, vorab den Bedarf für den Umfang der benötigten Nachmittagsbetreuungsplätze und der Betreuungszeiten zu erheben. Erst dann kann über konkrete Maßnahmen gesprochen werden“, so die Stadträtin.

Textquelle: FPÖ Wels



FPÖ-Wels, am 28.05.2018





  Zurück zur News-Übersicht