Parkgebühren: Stadt Wels nahm 2017 knapp 1,26 Mio. Euro ein

Im Vergleich zu den beiden Vorjahren stabil blieben auch im vergangenen Jahr die Parkgebühreneinnahmen der Stadt Wels. Den größten Brocken der Gesamteinnahmen von 1.259.447,60 Euro (2016: 1.277.834, 77 Euro) stellten mit 766.409,42 Euro (2016: 809.775,98 Euro) die klassischen Parkgebühren auf den 942 Stellplätzen in den Gebührenzonen dar. Pro Parkplatz nahm die Stadt Wels damit durchschnittlich 813,60 Euro ein. Die Strafen für Parken ohne beziehungsweise mit abgelaufenem Parkschein erhöhten sich von 353.688,72 Euro (2016) auf 391.741,03 Euro (2017).

Seit Mai 2016 setzt die Stadt Wels bei notorischen Falschparkern mit ausländischem Kennzeichen sogenannte „Parkkrallen“ ein. Diese technische Sperre kam im Jahr 2017 31 Mal zum Einsatz und sicherte der Stadt dadurch Strafeinnahmen von 2.041 Euro. Diese wären andernfalls verloren gegangen. Denn die Parkkrallen kommen lediglich dann zum Einsatz, wenn die Strafverfolgung offensichtlich unmöglich, wesentlich erschwert oder mit einem sehr hohen Aufwand verbunden wäre. Zehn der „gekrallten“ Fahrzeuge kam übrigens aus Rumänien, jeweils vier aus Ungarn und Italien, jeweils drei aus der Slowakei und Serbien. Zwei Mal erwischte es Lenker aus Bulgarien, jeweils einmal Lenker aus Slowenien, Polen, Großbritannien, Bosnien-Herzegowina und Tschechien.

Parkraumreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Trotz der sehr moderaten Gebühren – Stichwort eine Stunde zahlen, zwei Stunden parken – nahm die Stadt Wels 2017 knapp 1,26. Mio. Euro in den Gebührenzonen ein. Mit den Parkkrallen verfügen wir seit dem vergangenen Jahr über ein sehr gutes Mittel, um auch ausländische Parksünder zur Kasse zu bitten.“

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 15.01.2018





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