Wels will auch Einblicke in Koranschulen
Wie Medienberichten zu entnehmen war, gab die Oö. Landesregierung kürzlich eine wissenschaftliche Studie über Koranschulen in Auftrag. Das über einen Zeitraum von zwei Jahren geplante Projekt sei fertig konzipiert und werde mit der Johannes-Kepler-Universität, der Pädagogischen Hochschule, der Islamischen Glaubensgemeinschaft und dem Integrationsfonds durchgeführt.
 
Auch in der Stadt Wels gibt es mehrere muslimische Kulturvereine mit angeschlossenen Gebetsräumen. Daher steht für Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß fest, dass auch die Stadt Wels bei der Studie berücksichtigt werden muss. Wichtig ist für Kroiß darüber hin-aus, dass nicht erst in zwei Jahren Ergebnisse präsentiert werden, sondern auch Zwischenergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden. 
 
Um weitere Details zur Teilnahme an der wissenschaftlichen Studie zu besprechen, wird Vizebürgermeister Kroiß deshalb Kontakt mit dem zuständigen Landesrat Stefan Kaineder aufnehmen.
 
Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Wels soll unbedingt bei der KoranschulenStudie berücksichtigt werden, um herauszufinden, welche expliziten Inhalte und Botschaften wie vermittelt bzw. verbreitet werden. Denn eines steht für mich bereits jetzt fest: Integrationsbe- bzw. verhinderer und Personen mit antidemokratischer Einstellung dürfen in ihren oftmals vorhandenen Vorbild-Funktionen in Koranschulen keinen Platz haben.“

Textquelle:Stadt Wels 
 


FP-Wels, am 27.10.2020





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