Kinderbetreuung: Elternbeitrag wird für Sperrzeit gutgeschrieben

Während des ersten Corona-Lockdowns im heurigen Frühjahr gab es die Regelung des Landes Oberösterreich, Kinder, deren Eltern keine Schlüsselarbeitskräfte sind, nicht in die Krabbelstuben, Kindergärten und Horte zu bringen, sondern zu Hause zu betreuen. Weil die Sperre länger als 14 Tage andauerte, war es laut Tarifordnung möglich, den Eltern nur jene Tage zu verrechnen, in denen die Kinder in der jeweiligen Einrichtung waren. Diese Möglichkeit trat mit Wiedereröffnung aller Kinderbetreuungseinrichtungen am Montag, 18. Mai wieder außer Kraft.

Nachdem das Land Oberösterreich den Eltern auch in der Kalenderwoche 28 empfohlen hat, die Kinder zu Hause zu betreuen, hat die Stadt Wels nun eine Möglichkeit geschaffen, die bereits entrichteten Betreuungsgebühren für diese Woche zu refundieren. Somit werden bei Kindern, die diese ganze Woche im Juli nicht in den Krabbelstuben, Kindergärten (Nachmittagsbetreuung) oder Horten waren, die bereits bezahlten Gebühren gutgeschrieben.

Für die Inanspruchnahme werden betroffene Eltern ersucht, bis Mittwoch, 30. September ein formloses Ansuchen per E-Mail (ki@wels.gv.at) bzw. per Post an die Dienststelle Kinderbetreuung (Stadtplatz 55, 4600 Wels) zu richten. Die bereits bezahlten Gebühren werden dann für zukünftige Zahlungen gutgeschrieben. Für Fragen stehen die Mitarbeiter der Dienststelle Kinderbetreuung unter Tel. +43 7242 235 6080 zur Verfügung.

Generationen-Referentin Margarete Josseck-Herdt: „Die nun außerhalb der Tarifordnung gefundene Vorgangsweise ist sowohl für die Eltern wie auch für die zuständigen Mitarbeiter ideal, da der bürokratische Aufwand durch die Gutschrift gering gehalten wird. Das ist eine faire Vorgangsweise für alle Betroffenen.“

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 23.08.2020





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