Wels setzt nächsten Schritt im Kampf gegen Raserei

Bei Schwerpunktkontrollen im Welser Stadtgebiet stellten Polizisten des Stadtpolizeikommandos Wels, der Landesverkehrsabteilung OÖ und der Bereitschaftseinheit OÖ Ende Mai Strafgelder in der Höhe von insgesamt 3.600 Euro wegen unerlaubter Straßenrennen, Lärmerregungen und Umbauten von Fahrzeugen aus.

Trauriger Rekordhalter der insgesamt 167 festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen war ein 22-jähriger Welser, der in einer 60 km/h-Zone mit 145 km/h erwischt wurde.

Aufgrund dieser erschreckenden Zahlen gehen Stadt und Polizei auch weiterhin rigoros gegen Raserei, Straßenrennen und Lärmbelästigungen im Straßenverkehr vor. So sprach sich der Welser Stadtsenat in seiner Sitzung am Dienstag, 9. Juni einstimmig für eine weitere Maßnahme im Kampf gegen Raserei aus: Demnach werden die zehn im Besitz der Stadt Wels stehenden Radarkästen technisch so umgerüstet, dass sie gleichzeitig mehrere Fahrspuren in beide Fahrrichtungen überwachen können. Bei den Standorten dieser Radarkästen handelt es sich meist um Unfallhäufungspunkte beziehungsweise sensible Bereiche vor Schulen oder Altersheimen. Nach der Umrüstung werden Geschwindigkeitsübertretungen an diesen Straßenzügen somit auch bei zufließendem Verkehr – also von vorne – geahndet.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und Stadtrat Peter Lehner: „Wir haben versprochen, dass wir den Rasern den Kampf ansagen. Die Umrüstung der Radarkästen ist ein weiterer Schritt, um den Temposündern zu zeigen, dass Rasen kein Kavaliersdelikt ist. Zusätzlich zur Umrüstung wird die Polizei weiterhin verschärft mobil im Stadtgebiet kontrollieren.“



FP-Wels, am 09.06.2020





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