Wels investiert wie geplant über 500.000 Euro für Radwegeausbau

Im innerstädtischen Bereich ist das Fahrrad das kostengünstigste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Deshalb investiert die Stadt Wels - trotz der durch die Corona-Krise notwendigen Sparmaßnahmen - wie geplant in den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes.

Entgegen anderslautenden Meldungen wird die Stadt Wels somit keine Kürzungen bei den vorgesehenen Investitionen und Maßnahmen im Radverkehrsbereich vornehmen. Die für 2020 und 2021 budgetierten über 500.000 Euro werden für die im Straßenbauprogramm vorgesehenen Projekte verwendet. So wird beispielsweise beim Traunradweg R4 (im Bereich Messe/Welldorado/Pulvertrumstraße) ein Feinbelag aufgebracht, die Radweglücke in der Moosbachstraße (von der Wimpassinger Straße zum Sportzentrum) geschlossen, ein Radweg/Mehrzweckstreifen in der Roseggerstraße errichtet und der Geh- und Radweg in der Bahnhofstraße Ost verlängert.

Darüber hinaus nutzt die Stadt Wels alle vorhandenen Möglichkeiten, um für den Bau von Radwegen Förderungen zu erhalten. Im Jahr 2019 wurde die Investition von 420.000 Euro in vier Radwegprojekte mit 230.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Oberösterreich kofinanziert. Dies entspricht einer Förderung von 55 Prozent für die Projekte Voralpenstraße, Donnerstraße, Rampe Lottstraße und Am Bahndamm. Die dort gesetzten Maßnahmen verbessern wichtige Radverbindungen zwischen der Stadt Wels und umliegenden Gemeinden. Der Anteil der mit dem Rad zurückgelegten Wege auf diesen Routen soll erhöht, und die Verkehrssicherheit damit verbessert werden.

Eine Zukunftsperspektive ist der „Traunsteg“ zum Gehen und Radfahren, der die Gemeinden Weißkirchen und Schleißheim ideal mit dem östlichen Teil der Stadt Wels und den umliegenden Gemeinden verbindet. Für die Planung geht die Stadt Wels in Vorleistung. Die Errichtung soll ein Kooperationsprojekt sein, sofern Förderungen aus Mitteln des Landes Oberösterreich, des Bundes oder der Europäischen Union erlangt werden können.

Zuletzt wurde die Ausweitung des Förderprogramms „klimaaktiv mobil“ verlautbart, und damit eine verlockende Möglichkeit zur Förderung von Radwegen in Aussicht gestellt. Selbstverständlich ist die Stadt Wels vorbereitet, um jede neue Chance zur Förderung zu ergreifen. In der Pipeline sind Vorhaben aus dem „Lückenschluss-Konzept“ der Stadtentwicklung wie beispielsweise Radwegmaßnahmen in Bereichen der Roseggerstraße, der Neinergutstraße oder der Schubertstraße. Falls „klimaaktiv mobil“ es ermöglicht, werden ausgesuchte Radwegprojekte in stadtregionaler Abstimmung zur Förderung eingereicht.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Wir bekennen uns dazu, die für heuer und kommendes Jahr geplanten Maßnahmen zur Attraktivierung des Radfahrens in Wels umzusetzen. Besonders wichtig ist uns dabei die Kooperation mit den Umlandgemeinden, um die vorhandenen Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FP-Wels, am 17.05.2020





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