Wels soll größte "Gastrozone" Österreichs werden

In Wels soll insbesondere im Bereich des Stadtplatzes, der Schmidtgasse, der Hafergasse und Teilen der Pfarrgasse die größte „Gastrozone“ Österreichs entstehen. Geplant ist, dass ab Freitag, 15. Mai in diesem Bereich einheitliche Mindestöffnungszeiten festlegt werden und jeweils ein anti-alkoholisches Getränk, ein Kaffee bzw. ein alkoholisches Getränk zu einem einheitlichen Preis verkauft wird.

Im innerstädtischen Bereich grenzen ohnehin schon jetzt in weiten Teilen die Schanigärten aneinander, weshalb sich diese Zone besonders gut für gemeinsame Aktivitäten anbietet. Die größte „Gastrozone“ Österreichs soll gemeinsam beworben werden. Weiters soll es in dieser Zone Aktivitäten geben, die das Gefühl eines großen gemeinsamen Gastgartens entstehen lassen. Das beginnt bei musikalischen Acts und geht bis hin zu gemeinsamen Thementagen und -wochen, die gemeinsam gefeiert werden – wie beispielsweise italienische Nächte, spanische Abende etc. Dazu sollen auch dem Motto entsprechend spezielle Getränke bei allen teilnehmenden Betrieben angeboten werden.

Die Stadt Wels hat bereits zu Beginn der Coronakrise allen Gastronomen die Standgebühren für den Schanigarten erlassen, bereits bezahlten Beträge werden zurückbezahlt. Mit dieser Aktion will man das besondere gastronomische Angebot der Stadt Wels in den Vordergrund rücken und Anziehungspunkt für Gäste weit über Wels hinaus sein.Die Gespräche mit den Gastronomen sind bereits im Laufen, das Gesamtkonzept soll kommende Woche Donnerstag rechtzeitig präsentiert werden.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Mit der klaren Vision, dass Wels Österreichs größte ‚Gastrozone‘ werden soll, wird ein deutliches Lebenszeichen ausgesendet. Dabei wird die Erlebnisgastronomie in den Vordergrund gerückt.“



FP-Wels, am 29.04.2020





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