Kinderbetreuung auch bei steigendem Bedarf gesichert

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden langsam wieder zurückgenommen. Nach dem Osterwochenende müssen Eltern vermehrt wieder an den Arbeitsplatz und können daher ihre Kinder nicht mehr zu Hause betreuen. Die städtische Kinderbetreuung ist darauf selbstverständlich vorbereitet.

Ab Dienstag, 14. April können wieder alle Eltern, die zu Hause nachweislich keine Betreuung sicherstellen können, ihre Kinder in die Krabbelstube, den Kindergarten beziehungsweise den Hort der Stadt Wels bringen.

Die Dienststelle Kinderbetreuung hat unmittelbar nach Bekanntgabe der schrittweisen Wiederöffnung der Geschäfte durch die Bundesregierung mit der Erhebung des Betreuungsbedarfs begonnen. Wie viele Eltern tatsächlich einen Betreuungsplatz brauchen, wird heute im Laufe des Tages feststehen. Dementsprechend wird auch der Personaleinsatz aufgestockt und festgelegt, welche Einrichtungen zusätzlich wieder aktiviert werden.

Die Öffnungszeiten sind je nach Bedarf wie üblich von 06:30 bis 18:00 Uhr. Bezahlen müssen die betroffenen Eltern vorläufig bis Ende April nur jene Tage, in denen das Kind tatsächlich eine Kinderbetreuungseinrichtung besucht hat. Für Nachfragen oder Zusatzinformationen kann sich jeder an die jeweilige Betreuungseinrichtung wenden. Es erfolgt eine automatische Weiterleitung, falls der Standort derzeit nicht besetzt ist.

Aktuell sind in Wels vier von 19 städtischen Standorten (Krabbelstuben, Kindergärten, Horte) von 06:30 bis 18:00 Uhr geöffnet. In Wimpassing, der Vogelweide, der Neustadt und der Pernau sind in der Karwoche insgesamt 26 von 1.900 Kindern in Betreuung. Insgesamt sind neun Mitarbeiterinnen im Wechseldienst im Einsatz. Dieser erfolgt abgestimmt auf die Altersgruppen der anwesenden Kinder. Deren verringerte Zahl hat auch Einfluss auf die Zentralküche Wimpassing: Aktuell entstehen dort täglich 50 statt normalerweise rund 1.200 Mahlzeiten.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Die Stadt Wels kümmert sich um alle Kinder, die ab nächster Woche nicht mehr von den Eltern betreut werden können. Die Betreuungspflicht übernehmen wir.“

Generationen-Stadträtin Margarete Josseck-Herdt: „Jedes Kind, das nicht zu Hause betreut werden kann, bekommt einen Platz in einer Einrichtung der Stadt Wels. Das gilt auch für die kommenden Wochen, wenn der Betreuungsbedarf wieder ansteigen wird!“



FP-Wels, am 09.04.2020





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