Wels bleibt sauber

Zahlreiche Mitarbeiter der Stadt Wels sind im Dienst, um auch in der Coronavirus-Krise das Funktionieren der Kommune sicherzustellen. Ein Beispiel dafür sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste und der Straßenmeisterei.

Fünf Kraftfahrer und 20 Arbeiter stellen mit fünf Kraftfahrzeugen die Entsorgung der Abfallarten Restabfall, Bioabfall und Metallabfall sicher. In Kooperation mit privaten Unternehmen werden die Gelben Säcke und Tonnen (Kunststoff), die Roten Tonnen (Papier) und der Glasabfall planmäßig abgeholt. Wie im städtischen Krisenstab gibt es bei den Arbeitern getrennte Teams, die den Kontakt zueinander möglichst vermeiden sollen.

Bis zu 19 Straßenkehrer kümmern sich um die Reinigung der Straßen sowie der öffentlichen Geh- und Radwege im gesamten Stadtgebiet. Ebenso laufend unterwegs ist der Rayonsdienst: Dieser kontrolliert die über die Stadt verteilten Abfallsammelstellen. Momentan eingestellt sind die Fahrten mit den Reinigungs-Kraftfahrzeugen (große und kleine Kehrmaschinen, Wasserwagen).

Im Bereich der Verwaltung sind die Kommunalen Dienste nicht voll besetzt. Es wird daher um Verständnis ersucht, dass die Bearbeitung von Anliegen und Beschwerden länger als üblich dauern könnte. Die Winterdienst-Bereitschaft ist eingestellt. Die Fahrzeuge sind aber noch entsprechend ausgerüstet und wären bei einem etwaigen Wintereinbruch rasch wieder aktiviert. Die Abkehr des Rollsplitts erfolgt nach Beendigung der Krisensituation.

Bei der Straßenmeisterei sind zwei Mitarbeiter der Verkehrstechnik im Einsatz. Sie haben ein Auge darauf, dass die Wege für den (natürlich reduzierten) fließenden Verkehr auch weiterhin intakt bleiben. Sie kontrollieren, ob die Lichtsignalanlagen (Ampeln) funktionieren, ob die Verkehrszeichen intakt sind, ob es akute Fahrbahnbeschädigungen gibt (z.B. tiefe Schlaglöcher, diese werden ausgebessert) und sind bei Verkehrsunfällen vor Ort.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Es ist nicht selbstverständlich, dass Mitarbeiter, obwohl andere zu Hause bleiben können, weiter ihre Arbeit verrichten. Dafür sage ich Danke!“



FP-Wels, am 17.03.2020





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