Wo bleibt die zugesagte Unterstützung für die Sportvereine?

Endlich sind die Covid19-Lockerungen so weit fortgeschritten, dass die Welser Sportvereine – bei manchen Sportarten mit Einschränkungen - den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können, doch die finanzielle Unterstützung fehlt.

„Der Ankündigung in der Pressekonferenz vom 4. April von Vizekanzler und Bundessportminister Werner Kogler müssen endlich Taten folgen!“ reklamiert Vizebürgermeister und Sportreferent Gerhard Kroiß. Kogler hatte die Ausschüttung von „mehreren 100 Mio Euro“ aus dem Hilfsfonds der Bundesregierung in Aussicht gestellt.

Die meisten Welser Sportvereine werden großteils durch ehrenamtliche Trainer und Funktionäre betrieben, die schon bislang für Gottes Lohn – sprich kostenlos – ihre Zeit und ihr Wissen für den Nachwuchs oder Spitzensport zur Verfügung gestellt haben. Doch viele Vereine haben Fixkosten wie Miete und Betriebskosten, die zB durch den Entfall von Eintrittsgeldern für Spiele und Veranstaltungen nun ein zusätzliches Loch in die knappen Vereinskassen reißen. Sie alle warten seit 4. April auf die zugesagte Unterstützung durch den Bund.

„Ich danke allen Funktionären der Sportvereine für ihr Durchhaltevermögen und auch ihre Geduld, die sie bisher bewiesen haben. Wir alle sind uns einig, dass es endlich an der Zeit ist, die zugesagten Gelder auszuschütten. Ich appelliere eindringlich an die Bundesregierung: Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen. Die Sportvereine haben ein Recht auf rasche Unterstützung!“, fordert der Welser Stadtparteiobmann Vizebürgermeister Gerhard Kroiß.

Textquelle: FPÖ Wels
 



FP-Wels, am 05.06.2020





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