Städtische Kinderbetreuung auch im Sommer gesichert

Seit Beginn der Corona-Krise wird wöchentlich der Bedarf an Betreuungsplätzen in den städtischen Krabbelstuben, Kindergärten und Horten erhoben. Während Ende März insgesamt lediglich 45 bis 50 der rund 1900 Kinder an vier von 19 städtischen Standorten betreut wurden, steigt diese Zahl seither kontinuierlich wieder an. Aktuell werden an sieben Standorten rund 150 Kinder betreut.

Da durch die Corona-Krise viele Arbeitnehmer in Kurzarbeit und vorgezogene Betriebsferien geschickt wurden beziehungsweise viele Unternehmen ihre Mitarbeiter zum Abbau von Urlaub aufgefordert haben, geht die Stadt Wels von einem erhöhten Betreuungsbedarf in den heurigen Sommermonaten aus. Daher haben die zuständigen Mitarbeiter bereits jetzt mit der Personal- und Urlaubsplanung bis Anfang September begonnen.

Dank einer Journaldienstregelung wurde der Betreuungsbedarf in den Sommermonaten – wie auch zu Weihnachten und zu Ostern – bereits in den vergangenen Jahren abgedeckt. Im Klartext heißt das, dass es in ganz Wels während des gesamten Jahres bereits bisher keine Woche gab, in der nicht zumindest eine Kinderbetreuungseinrichtung der Stadt geöffnet hatte. Im heurigen Sommer wird die Stadt Wels je nach Bedarf über das Stadtgebiet verteilt Kinderbetreuungseinrichtungen öffnen.

Darüber hinaus steht die Stadt Wels in engem Kontakt mit den Betreibern der privaten Kinderbetreuungseinrichtungen. Diese wurden auf den vermutlich erhöhten Betreuungsbedarf in den Sommermonaten hingewiesen und ersucht, im Bedarfsfall auch ihre Einrichtungen in den Sommermonaten offen zu halten.

Generationen-Stadträtin Margarete Josseck-Herdt: „Die AK-Studie hat die Welser Kinderbetreuung mit der Top-Note 1A+ bewertet. Auch in ungewöhnlichen Zeiten wollen wir dieser Auszeichnung gerecht werden. Jedes Kind, das einen Betreuungsplatz in den Sommermonaten benötigt, wird ihn bekommen“.

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 22.04.2020





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