Wels bleibt mit Jugend in Kontakt

Die städtischen Jugendtreffs sind derzeit wegen der Coronavirus-Krise geschlossen. Die Stadt hat sich einige Möglichkeiten überlegt, um dennoch mit ihren jungen Bewohnern in Kontakt bleiben zu können.

Wie in anderen urbanen Räumen herrscht auch in Wels bei zahlreichen Jugendlichen verständliche Unsicherheit aufgrund der Krisensituation und der damit verbundenen Veränderungen: „Echte“ Kontakte zum Freundeskreis sind momentan nicht möglich, es gibt zahlreiche Beschränkungen beim Rausgehen und beim Verhalten im Alltag etc. Auch die fünf städtischen Jugendtreffs – sonst ein beliebter Treffpunkt für junge Welser von acht bis 18 Jahren – sind momentan gesperrt.

Die elf Mitarbeiter sind aber weiterhin für die Kinder und Jugendlichen da! Diese haben folgende Möglichkeiten, um Information, Beratung und Unterstützung zu bekommen oder einfach nur zum Reden oder Chatten: Eine eigene Telefonhotline, Facebook (die fünf Jugendtreffs haben ab kommender Woche je eine eigene Seite) sowie E-Mail. Alle Kontaktdaten und nähere Infos gibt es unter www.wels.gv.at > Lebensbereiche > Leben in Wels > Jugend > Jugendtreffs im Internet.

Darüber hinaus setzt die Stadt auf vorbeugende mobile Jugendarbeit: Wenn es draußen wärmer wird, wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich mehr junge Menschen nicht mehr an die Ausgangsbeschränkungen halten. Die Versuchung, sich wie in „normalen“ Zeiten etwa am Traunufer, auf Spielplätzen, in Parks oder Funcourts etc. zu treffen, steigt mit jedem Grad Celsius.

Aus diesem Grund werden die Welser Jugendbetreuer gemeinsam mit vier Streetworkern – selbst-verständlich unter strenger Wahrung der Sicherheitsvorkehrungen und des Sicherheitsabstandes – in den Stadtteilen aktiv auf draußen versammelte Jugendliche zugehen. Dabei informieren die Mitarbeiter die jungen Welser über die Ausgangsbeschränkungen und andere wichtige Bestimmun-gen und stehen natürlich für Fragen zur Verfügung.

„Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen brauchen junge Menschen etwas, das ihnen Halt und Sicherheit gibt. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, dass die Stadt mit den jungen Welsern auf verschiedenste Weise in Kontakt bleibt“, betonen die Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (Jugend) und Christa Raggl-Mühlberger (Soziales).

Texthinweis: Stadt Wels

Bildhinweis: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
 



FP-Wels, am 03.04.2020





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