Welser Ordnungswache: Einsatzreiches rundes Jahr 2019

Die seit 2009 bestehende Ordnungswache der Stadt Wels hat momentan zwölf Mitarbeiter. Für diese gab es zum zehnjährigen Jubiläum 2019 wieder viel zu tun.

In mehreren Bereichen hat die Ordnungswache einen gesetzlichen Auftrag. Einer davon ist die Bettelei, bei der die vorbeugende Wirkung der Streifengänge besonders gut sichtbar ist: Waren 2018 noch 126 Anzeigen zu verzeichnen gewesen, so sank diese Zahl 2019 auf 54. Ebenfalls rückläufig sind aufgrund des zielgerichteten Vorgehens der Ordnungswache die Vorfälle nach dem OÖ. Hundehaltegesetz (2019: 141, 2018: 199). Nach dem OÖ. Abfallwirtschaftsgesetz wurden im abgelaufenen Jahr insgesamt 262 falsch entsorgte Müllsäcke durchsucht. Dabei gelang es, insgesamt 23 (2018: 29) Müllsünder zu überführen. Die Höchststrafe dafür beträgt bis zu 7.500 Euro.

Ungefähr gleich blieb die Anzahl der Vorfälle bei den Kraftfahrzeugen ohne Kennzeichen (2019: 280, 2018: 270). Gegen 52 (2018: 33) dieser Fahrzeughalter wurde Anzeige erstattet. Beim Rest blieb es bei einer Abmahnung, da sie erstmalig registriert wurden. Weiters ließen die Mitarbeiter 2019 bei Falschparkern mit ausländischem Kennzeichen insgesamt 22 Mal (2018: 21 Mal) die Parkkralle zuschnappen. In 565 (2018: 420) Fällen leitete die Ordnungswache Übertretungen von Ge- und Verboten der Straßenverkehrsordnung an die Polizei weiter.

Die starke Präsenz im öffentlichen Raum zeigte sich an den regelmäßigen Kontrollgängen etwa in der Innenstadt (etwa auch am Kaiser-Josef-Platz und im Bahnhofsbereich), in den städtischen Parks und Altstoffsammelstellen sowie am Traunufer. Saisonal sind die Mitarbeiter im Freibad sowie mit der Polizei gegen Dämmerungseinbrecher im Einsatz. Zudem leisteten die Ordnungswächter neun (2018: zwölf) Mal Erste Hilfe und halfen in 106 (2018: 88) Fällen verletzten oder entlaufenen Tieren. 150 (2018: 148) Mal wurden schließlich durch die Post nicht zustellbare amtliche RSA- oder RSB-Sendungen an ihre Empfänger gebracht.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Das konsequente Vorgehen und die sichtbare Präsenz der Ordnungswache zeigt in vielen Bereichen eine positive Wirkung. Das bestätigen unter anderem die rückläufigen Zahlen in den Bereichen Bettelei und Hundehaltegesetz.“

Textquelle: Stadt Wels

Bildhinweise: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck jeweils honorarfrei).
 



FP-Wels, am 15.01.2020





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