SPÖ kritisiert positive Entwicklung im Sozialbudget

Das Budget in der „Sozialen Wohlfahrt“ wurde trotz diverser Kürzungen durch das Land Oberösterreich jährlich ausgebaut und keinesfalls wie in der Presseaussendung der SPÖ kritisiert gekürzt.

Polemisch und unreflektiert komplexe Themen wie Streetwork, Mobile Dienste und Schulsozialarbeit plakativ in den Raum zu werfen, dient keiner sinnbringenden Diskussion und entbehrt jeglicher Grundlage. Am Beispiel der Schulsozialarbeit ist dies besonders gut ersichtlich:

Die Kinder- und Jugendhilfe hat aufgrund der letzten Bedarfserhebung in den Schulen eruiert, dass für nächstes Jahr vier Personaleinheiten ausreichend sind. Derzeit sieht der Dienstpostenplan drei Personaleinheiten vor, zurzeit sind 2,7 Personaleinheiten besetzt. Budgetiert wurden für 2020 die vorgeschlagenen vier Personaleinheiten.

Die ständig von der SPÖ ins Rennen gebrachten Streetworker sind auf Veranlassung der Soziallandesrätin Gerstorfer, SPÖ, gekürzt worden. Man stellt sich nun die Frage, wenn das Anliegen, nämlich der Erhalt der Streetworker, bei der SPÖ so groß ist, warum sie in dieser Thematik sämtliche Zusammenarbeit vermissen lässt. Festzuhalten ist in diesem Zusammenhang noch, dass mit dieser Kürzung das Land OÖ die Anzahl der Streetworker pro Jugendlichem mit dem Niveau von Linz gleichgesetzt hat.

Vizebürgermeisterin Raggl-Mühlberger: „Das uns vorliegende Doppelbudget ist nicht nur ein ausgeglichenes, sondern ein saniertes und positives Budget. Daher kann die SPÖ keine lobenden Worte dafür finden. Die ins Leere gehende Kritik ist reiner Populismus und entbehrt jeder sachlichen Grundlage!“
 



FP-Wels, am 13.12.2019





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