Welser Winterdienst ist startklar

Bis zu 140 Mitarbeiter der Stadt sind im Winterdienst-Einsatz. Sie befreien rund 360 Kilometer Straßen (eigentlich 720 Kilometer durch die doppelseitige Reinigung), etwa 50 Kilometer öffentliche Radwege und rund 140 Kilometer öffentliche Gehsteige von Schnee und Eis. Dabei sind zuerst die Hauptverkehrsadern und danach die weniger befahrenen Straßenzüge an der Reihe.

Für den Winterdienst stehen folgende Fahrzeuge zur Verfügung: Fünf Lastkraftwägen, drei Kommunalfahrzeugen Reform-Muli, ein Gräder (Planiermaschine), ein Radlader, drei Bagger, 28 Kleinfahrzeuge, Arbeitsmaschinen und Traktoren sowie fünf Handpflüge. Für die Streuung hat Wels insgesamt 400 Tonnen Salz auf Lager, dazu kommt eine Soleanlage für die Feuchtsalzstreuung.

Ein Rückblick auf die vergangenen Saisonen zeigt folgendes Bild: 2018/2019 kam es zu 11.600 Einsatzstunden mit einem Verbrauch von 920 Tonnen Salz sowie 254 Tonnen 2017/2018 waren es 12.800 Einsatzstunden, rund 1.100 Tonnen Salz und rund 384 Tonnen Splitt gewesen.

Für die nicht öffentlichen Radwege, Gehsteige und Gehwege ist der Winterdienst nicht zuständig. Diese müssen Haus- und Grundstückseigentümer nach den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung in Ortsgebieten selbst von Eis und Schnee befreien. Infos dazu gibt es unter www.wels.gv.at auf der Startseite unter "Wels topaktuell".

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Unsere Mitarbeiter der Stadt werden diesen Winter wieder ihr Bestes tun, um die öffentlichen Welser Straßen, Radwege und Gehsteige schnee- und eisfrei zu halten. Wir ersuchen alle Verkehrsteilnehmer, bei Wintereinbruch besonders vorsichtig zu fahren, um Unfälle zu vermeiden.“

Übrigens: Der – ebenfalls am Winterdienst beteiligte – Bereich Straßenbau und Straßenmeisterei der Dienststelle Tiefbau hat bereits ein arbeitsreiches Jahr hinter sich: Laut Straßenbauprogramm führten die 33 Mitarbeiter insgesamt 51 Bauvorhaben durch, darunter 32 Neubau- und 19 Erhaltungsmaßnahmen. 2019 verbaute die Straßenmeisterei rund 4.200 Tonnen Frostschutzmaterial für den eigenen Baustellenbereich, etwa 1.350 Tonnen Grädermaterial, Sand und Splitt, ungefähr 750 Tonnen Recyclingmaterial, rund 425 Kubikmeter Fertigbeton und etwa 213 Tonnen Asphaltmischgut. Dazu kommen noch knapp 66 Tonnen Reparaturasphalt, 727 Kubikmeter Humus für Straßenbegleitgrün und exakt 2.386 Laufmeter Randbord- und Granitleistensteine.



Bildhinweise: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck honorarfrei).

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 28.11.2019





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