Welser Freibad bekommt neuen Sprungturm

In der kommenden Freibadsaison sollen die Gäste des Welldorado (Rosenauer Straße 70) von einem neuen Turm ins kühle Nass springen können. Zuvor wird das alte Bauwerk – das aus dem Jahr 1962 stammt – abgerissen.

Der bestehende Sprungturm ist aufgrund seines Alters von mehr als fünfeinhalb Jahrzehnten und der dauernden Chloridbelastung am Betonbauwerk, den einzelnen Plattformen sowie den Stahltreppen sehr stark beschädigt. Eine Sanierung wäre daher nicht mehr – beziehungsweise nur mehr mit nicht in Relation zum Resultat stehenden Kosten – möglich gewesen.

Aus diesem Grund wird der alte Turm abgebrochen und durch einen neuen ersetzt. Dieser bekommt wie sein Vorgänger vier Plattformen auf drei, fünf, siebeneinhalb und zehn Metern. Das  bestehende Ein-Meter-Sprungbrett bleibt erhalten. Bei den Baumaterialien – hier insbesondere bei den Beton- und Metallelementen – wird großer Wert auf lange Haltbarkeit gelegt.

Die errechneten Kosten betragen etwas mehr als 410.000 Euro und sollen in der Gemeinderatssitzung am Montag, 11. November beschlossen werden. Der vorgesehene Baubeginn ist im kommenden Jänner, damit der Sprungturm planmäßig zeitgerecht zur Eröffnung der Freibadsaison 2020 am Freitag, 1. Mai fertiggestellt ist.

Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Der alte Sprungturm hat nun endgültig das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Jeder Badebesucher verbindet mit dem Sprungturm seine eigenen Erinnerungen. Er ist ein Wahrzeichen, ein Höhepunkt und neben der Rutsche die Attraktion des Welldorado!“

Stadtrat Peter Lehner: „Ein Zehn-Meter Sprungturm gehört zu Wels beziehungsweise zu den Jugenderinnerungen, und das soll auch für die zukünftigen Generationen so sein. Darum ersetzen wir den alten Sprungturm. Von drei Planungsvarianten wurde das kostengünstigste Projekt zur Realisierung ausgewählt.“

Bildtext:
Der bestehende Sprungturm stammt aus dem Jahr 1962 und ist somit gleich alt wie Vizebürgermeister Gerhard Kroiß. Dieser hatte ebenso wie Stadtrat Peter Lehner (Jahrgang 1969) in seiner Jugend den einen oder anderen Sprung vom nun bald der Vergangenheit angehörenden Turm absolviert.

Text- und Bildhinweis: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
 



FP-Wels, am 29.10.2019





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