Gesamtverkehrsplan für Stadtregion Wels kommt

Mit der Forderung nach einem umfassenden Mobilitätskonzept für die Stadt Wels und ihr Umland überzeugte die Stadt Wels das Land Oberösterreich: Nach intensiver Vorbereitung und einem letzten Gespräch zwischen Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner befürwortet letzterer nunmehr den zeitnahen Beginn des Prozesses.

In einem Antwortschreiben nennt der Landesrat das bereits präsentierte Mobilitätsleitbild der Region Linz mit seinen Leitzielen einer wahlfreien, flexiblen, sicheren und sauberen Mobilitätsentwicklung als Vorbild. Ein derartiges Konzept soll auch die Region Wels erhalten: „Seitens des Landes gibt es daher Bestrebungen, auch für diese Region einen derartigen Prozess zu starten, der die verkehrspolitischen Ziele der Stadt und der umliegenden Gemeinden auf breiter Basis abstimmt und ein Leitkonzept für stadtregionale Projekte, Initiativen und Entwicklungen schaffen soll“, schreibt Mag. Steinkellner wörtlich.

Die Plattform für den Abstimmungsprozess und die nötigen politischen Beschlüsse soll das bestehende Gremium der Stadtregion Wels bilden. Dort arbeiten bereits Wels, Buchkirchen, Gunskirchen, Holzhausen, Krenglbach, Schleißheim, Steinhaus, Thalheim und Weißkirchen im Sinne einer stadtregionalen Strategie zusammen. Für den Prozess zum Mobilitätskonzept soll zusätzlich die – bis dato nicht bei der Stadtregion mitwirkende – Stadt Marchtrenk gewonnen werden. Bereits für die nächste Sitzung am Montag, 21. Oktober hat die Abteilung Gesamtverkehrsplanung und öffentlicher Verkehr beim Amt der OÖ. Landesregierung geplant, „dem Gremium eine erste Projektstruktur samt möglichem Zeitplan (...) vorzustellen“, betont der Infrastruktur-Landesrat im Brief.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Es freut mich, dass wir das Land OÖ. für dieses umfassende Mobilitätskonzept gewinnen konnten. Dabei hat Kirchturmdenken keinen Platz, da der Verkehr nicht an der Stadtgrenze endet. Dem Radfahren ist bei der neuen Planung hohe Priorität einzuräumen.“

Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Ich freue mich, dass wir hier jetzt an einem Strang ziehen. Gemeinsam mit meinen Stadtsenatskollegen und dem Land Oberösterreich können wir hier endlich Bewegung reinbringen. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden werden wir eine echte Perspektive für die Mobilität von Heute und Morgen erarbeiten können.“

Stadtrat Peter Lehner (Bauen und Stadtentwicklung): „Der überregionale Gesamtverkehrsplan und ein Welser Mobilitätskonzept können nun gleichzeitig und abgestimmt erarbeitet werden. Ein große Chance, die es nötig macht, unsere Mobilitätsziele in Abstimmung mit den Interessensgruppen zu definieren.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FP-Wels, am 30.09.2019





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