WESTbahn: Halbstundentakt gerettet

Nach der Ankündigung der WESTbahn, den Takt der Zugverbindungen nach Wien bzw. Salzburg erheblich zu reduzieren und den Halbstundentakt aufzugeben, haben nicht nur Wels, sondern auch andere Gemeinden in diesem Zusammenhang Bedenken angemeldet.

 

Befürchtet wurde sowohl ein Verlust des Fahrkomforts, als auch eine Zunahme des Autoverkehrs und des damit im Zusammenhang stehenden negativen Klimaeffekts.

 

Umso positiver wurde nunmehr die Mitteilung der WESTbahn aufgenommen, den Halbstundentakt auch im Jahr 2020 in vielen Zeitlagen aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen gab bekannt, dass ab Mitte Dezember der Fahrplan in den Hauptverkehrszeiten verdichtet und somit der Halbstundentakt vielfach aufrecht bleibt.

 

Mit diesem Angebot ist gewährleistet, dass gerade die Pendler von Wels nach Linz in der Früh wenig Ausdünnung des Angebots hinnehmen müssen. Auch nachmittags bleibt der Halbstundentakt teilweise aufrecht, speziell in den Hauptreisezeiten fahren die Züge deshalb annähernd so wie bisher. In Wien beginnen und enden alle Fahrten am Westbahnhof.

 

Gemeinsames Ziel sowohl der WESTbahn, als auch der Stadt Wels war, dass gerade die Pendler von einer Reduktion der Zugfrequenz so wenig wie möglich betroffen sind. Mit dem Fahrplan für 2020 kann somit weiterhin ein qualitativ hochwertiges Angebot aufrechterhalten werden, das den Kunden auch ab dem kommenden Dezember höchstmöglichen Fahrkomfort bietet.

 

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: Der Bahnhof Wels zählt zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten in Oberösterreich. Viele Welser arbeiten mehr als 30 Kilometer entfernt von ihrem Wohnort. Die Bahn ist deshalb ein unschätzbar wichtiges Verkehrsmittel. Die Qualität darf weder im Sinne der Kunden, noch im Sinne der Umwelt eingeschränkt werden. Es freut mich deshalb sehr, dass die WESTbahn eine gute Lösung für alle Reisenden gefunden hat.“

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 09.09.2019





  Zurück zur News-Übersicht