Streetwork-Förderung: Land OÖ behandelt Wels weiterhin schlechter als Linz

Wie nun bekannt wurde, hat die Oberösterreichische Landesregierung in ihrer jüngsten Sitzung eine Förderung für den Fachbereich Streetwork der Stadt Wels in der Höhe von 147.000 Euro beschlossen. Damit wird die im vergangenen Jahr vom Land Oberösterreich durchgeführte Förderkürzung zum Bedauern der Welser Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger auch im heurigen Jahr fortgesetzt.

Durch Einsparungen des Landes im Sozialbereich kam es 2018 unter anderem zu einer Förderungskürzung bei den Welser Streetworkern um 50 Prozent. Die Stadt Wels kritisierte die damalige Entscheidung massiv – auch, weil die Förderungen für die Stadt Linz im Bereich der Streetworker nicht reduziert wurden.

Besonders deutlich fällt die Kürzung aus, wenn man sich die Landesförderungen über einen längeren Zeitraum ansieht. So erhielt die Stadt Wels 2017 und davor pro Jahr jeweils rund 250.000 Euro für diesen Bereich.

Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Als Sozialreferentin freut es mich natürlich, dass wir heuer vom Land Oberösterreich 147.000 Euro für die Welser Streetworker erhalten. Gleichzeitig appelliere ich weiterhin an das Land Oberösterreich, die im Vorjahr durchgeführten Kürzungen in diesem Bereich zu überdenken. Besonders wichtig ist mir dabei, dass Wels nicht schlechter behandelt wird als andere Städte.“


Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 22.08.2019





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