Erfolgreicher Auftakt gegen die Raserei

Die so genannte „Roadrunner“-Aktion der Polizei zeigt die Notwendigkeit der Bekämpfung der Raserei in Wels. Der gemeinsame Aktionsplan der Polizei mit der Stadt Wels zeigte bereits erste Wirkungen und brachte erschreckende Tatsachen zum Vorschein: Wenn jemand mit 190 bzw. 176 km/h im Stadtgebiet in einer 70 km/h-Beschränkung gemessen wird, sollten für den Welser Sicherheitsreferenten Vizebürgermeister Gerhard Kroiß neben dem Führerscheinentzug auch die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass das Fahrzeug sichergestellt werden kann. Hier sind aus seiner Sicht drakonische Strafen notwendig, und der Führerscheinentzug ist in so einem Falle einfach zu wenig. Zusätzlich sollte der Lenker auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Ein großes Lob und Dankeschön richtet Kroiß an die Polizei, die sich nun verstärkt dem Thema der Raserei annimmt und auch weitere Kontrollen durchführen wird. Die Stadt Wels unterstützt mit all ihren Möglichkeiten die Polizei beim Kampf gegen die Raserei. So wird es demnächst auf der Salzburger Straße einen Lokalaugenschein geben, um die technische Machbarkeit einer Section Control-Anlage zu prüfen.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Es kann und darf nicht sein, dass die Stadt Wels als Austragungsort von Straßenrennen auserkoren wird und dabei andere Straßenbenützer gefährdet werden. Hier muss mit der vollen Härte des Gesetzes vorgegangen werden.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FP-Wels, am 24.07.2019





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