Bürgermeister Dr. Rabl: „ÖBB sollen fehlende Westbahnzüge ersetzen!“

„Wenn ab Dezember die Westbahn nur noch einmal pro Stunde verkehrt, braucht es eine Alternative für die Welser Bahnkunden“, sagt Bürgermeister Dr. Andreas Rabl. Deshalb fordert Rabl die ÖBB auf, die wegfallenden Verbindungen zu ersetzen.

Der Bahnhof Wels zählt zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten in Oberösterreich. Die bedeutendste Zugverbindung ist jene von Passau. Sie ist quasi die Kernstrecke des Bahnhofs Wels. Nachdem die Westbahn ihren Halbstundentakt ab Dezember 2019 voraussichtlich für zwei Jahre einstellen wird, ist die Befürchtung groß, dass die Westbahnkunden wieder auf das Auto umsteigen könnten. Der Wegfall führt auch zu einer erheblichen Reduktion der Bahnverbindungen zwischen Wien und Wels und umgekehrt.

Der Umstieg auf Privat-Pkws wäre auch nicht im Sinne der Klimastrategie der Stadt Wels. Zugfahren muss auf lange Sicht attraktiver sein, als das Fahren mit dem Auto. Nur dann kann der Straßenverkehr verringert werden.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Das Wegfallen des Halbstundentaktes der Westbahn ab Dezember darf keine Auswirkungen auf die Bahnkunden in Wels haben. Deshalb fordere ich die staatlichen Bundesbahnen auf, die fehlenden Züge zu ersetzen. Es darf nicht sein, dass der öffentliche Verkehr, der einen großen Teil zum Klimaschutz beiträgt, an Qualität verliert. Ich werde deshalb mit den ÖBB in Verhandlungen treten.“

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 23.07.2019





  Zurück zur News-Übersicht