Wels tut viel für Umwelt- und Klimaschutz

In Wels spielen die Themen Umwelt- und Klimaschutz seit jeher eine wichtige Rolle. Nachstehend anlässlich der aktuellen Debatte über den Klimawandel eine Übersicht über Maßnahmen und Initiativen der Stadt und ihrer Unternehmen:

Eine wichtige Rolle spielen umweltfreundliche Mobilitätsformen, und hier vor allem der Radverkehr. In den einstimmig beschlossenen Leitlinien für Radverkehr liegt besonderer Wert auf der kontinuierlichen Entwicklung einer sicheren, zukunftsfähigen Radinfrastruktur im Stadtgebiet (derzeit rund 60 Kilometer) und der Verknüpfung mit den Umlandgemeinden. Mit letzteren gibt es hier auch eine enge Zusammenarbeit im Zuge der Fahr Rad Region Wels Umland und der Stadtregion Wels.

Die Wels Strom GmbH bietet seit 2017 ein E-Carsharing an, gemeinsam mit Welser Unternehmen wird das Netz von derzeit rund 30 Stromtankstellen laufend ausgebaut. Seit kurzem gibt es auch einen Verleih von E-Scootern durch einen privaten Anbieter. Die Wels Linien betreiben ihre Busse mit Biodiesel und leisten auch mit dem Abendbus und der Aktion Umweltticket wichtige Beiträge.

Im Sinne der – im März-Gemeinderat einstimmig verabschiedeten – Stadtzielsetzung „Plastikfreie Stadt“ stellt die Stadt Wels bei den Kaffeeautomaten in den Amts- und Betriebsgebäuden auf Pappbecher um. Ebenfalls in diesen Bereich fallen die Mehrweg-Einkaufsnetze aus Zellulose am Wochenmarkt.

Hinsichtlich Infrastruktur erneuert Wels Strom gerade das Wasserkraftwerk Traunleiten. Nach einer Investition von rund 48 Mio. Euro wird es rund 80 Prozent mehr Leistung bringen und 85.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Die Tochterfirma Wels Strom Öko GmbH bietet die geforderte Händler-Stromkennzeichnung aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern.

Im Bereich der Bewusstseinsbildung ist vor allem der jährliche Mobilitätstag der Stadt Wels zu nennen. Heuer sind mehrere Aktionen im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche von Montag, 16. bis Sonntag, 22. September geplant, Schwerpunkt ist am Samstag, 21. September. Weitere Bei-spiele sind der – soeben verliehene – Umweltpreis und die Energieberatung der Stadt.

Finanziell unterstützte die Stadt alleine von 2015 bis 2019 private Solar- und Photovoltaikanlagen, thermische Sanierung, Heizungserneuerung etc. mit rund 100.000 Euro an Zuschüssen. Wichtig ist auch die tägliche Arbeit der Dienststelle Stadtgärtnerei: Diese pflegt ganzjährig unter anderem rund 5.000 Straßenbäume und rund 670.000 Quadratmeter öffentlich zugängliche Grünflächen. Beides wird immer wichtiger, um den urbanen Raum in den Sommermonaten zu kühlen. 

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Klimaschutz geht uns alle an. Deshalb realisiert Wels bereits seit Jahren viele Projekte und Maßnahmen. Vor allem im Zuge des Projektes ‚Energiestadt Wels‘ wurden bereits viele Schritte erfolgreich umgesetzt. Jährlich investiert die Stadt mehrere Millionen Euro in den Klimaschutz.“

Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber: „Klimaschutz ist ein Gebot der Stunde und mir als Umweltreferentin ein großes Anliegen. Ich würde mir wünschen, dass die Stadt wie schon früher – Stichwort Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien – noch mehr Initiativen setzt, bei-spielsweise mit der Einrichtung einer Klimaleitstelle bei der Stadt Wels.“

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 08.07.2019





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