Wels vergab Umweltschutzpreis

Die Träger des Welser Umweltschutzpreises 2019 stehen fest: Passend zur heuer im März vom Gemeinderat beschlossenen Stadtzielsetzung lautete das Motto „Weniger Plastik in Wels“.

Den Hauptpreis holte sich die Volksschule 8 Vogelweide. Unter der Betreuung von Lehrerin Sandra Michlmair machten sich alle zehn Klassen Gedanken zur Reduktion und Vermeidung von Plastikabfall. Herausgekommen ist eine komplette Projektmappe samt Übersicht und Zeichnungen zur Thematik. Über 1.000 Euro für das Schulkonto freuten sich auch die mitwirkenden Schüler und Direktorin Mag. Ulrike Fellinger.

Einen schwarz-weißen-Scherenschnitt mit Botschaften zur Thematik hat Lily Ghezel im Format A2 gebastelt. Dafür erhielt die Schülerin der Neuen Mittelschule 1 Stadtmitte 200 Euro. Jeweils 50 Euro bekamen schließlich Elena Stickler von der gleichen Schule sowie Emanuel Puntigam von der Volksschule 7 Puchberg. Die beiden fertigen eine CAD-unterstützte Zeichnung mit dem Titel „plastic alternatives“ beziehungsweise ein „Mobile“ aus Altstoffen samt textlicher Aufbereitung und Vorschlägen an.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Eine Stadt wie Wels kann im kleinen Rahmen vergleichsweise viel für den Umweltschutz tun. Mit dem Umweltschutzpreis werden die Erwachsenen von morgen schon heute animiert, verstärkt auf Nachhaltigkeit zu achten.“

Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber: „Wir alle kennen die schrecklichen Bilder von Walen und anderen Meerestieren, die am Verschlucken von Plastikabfall verendet sind. Es ist nötig, Kinder frühzeitig zu sensibilisieren, damit sie Plastik möglichst vermeiden lernen. Ich gratuliere den Preisträgern und danke ihnen für ihr Engagement für den Umweltschutz in Wels!“

Bildhinweis: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck honorarfrei).

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 04.07.2019





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