Seniorenbetreuung Wels: Neues Leitbild und hohe Auszeichnung

Das neue Leitbild der städtischen Seniorenbetreuung dient als Richtschnur für Innovation, Strategie, Projekte und das Leben und Arbeiten in den Einrichtungen. Die Projektleitung oblag Mag. (FH) Birgit Hunyar BSc. (intern) und Mag. Dr. Thomas Duschlbauer vom externen Beratungsinstitut „Demografieberatung für Beschäftigte und Betriebe“. Dieser band mit teilweise unkonventionellen Methoden nahezu alle 400 Mitarbeiter der Dienststelle in den Leitbildprozess ein.

Die neuen Leitlinien sind in drei Perspektiven unterteilt: „Wir und unser Miteinander“ behandelt den Umgang untereinander in einer „starken Kultur der Zusammenarbeit mit Freiräumen für Ideen und Visionäres.“ „Wir und die Bewohner“ stellt die Beziehung zu den Kunden in den Mittelpunkt: Der Mensch ist im Mittelpunkt unseres Handelns“. Bei „Wir und die Öffentlichkeit“ geht es um das Handeln und Arbeiten „als selbstbewusste Botschafter unseres Berufstandes“.

Beim Nationalen Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime (NQZ) bewerten unabhängige Experten mit Branchenerfahrung im Auftrag des Sozialministeriums und der Länder regelmäßig die Arbeit in Senioreneinrichtungen. Um das Zertifikat zu erlangen, sollen die Bewohner „wertgeschätzt ihren Lebensabend verbringen und bestmöglich betreut und begleitet werden“. Ein weiteres Kriterium ist, dass sich auch die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen.

Kürzlich war es für die städtischen Häuser Noitzmühle und Neustadt so weit: Die damals amtierende Sozialministerin Mag. Beate Hartinger-Klein (2.v.l.) überreichte das NQZ-Zertifikat im Beisein von Generationen-Stadträtin Margarete Josseck-Herdt (l.) und Dienststellenleiterin Mag. Monika Geck an die beiden Hausleiterinnen Mag. Jaqueline Wimmer, MBA (Noitzmühle, 2.v.r.) und Ing. Regina Lint, MSc (Neustadt, r.).

Die städtische Seniorenbetreuung erfuhr übrigens noch ein weiteres Lob: Petra Wagner, Inhaberin eines Seniorenhauses in Rudersdorf (Burgenland) und Abgeordnete zum Nationalrat, besichtigte kürzlich das Haus Leopold Spitzer samt dem dortigen Servicecenter. Die fachlich versierte Besucherin zeigte sich gegenüber Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger und Stadträtin Josseck-Herdt vom Angebot begeistert.

Stadträtin Margarete Josseck-Herdt: „Dank unseren engagierten Mitarbeitern ist die städtische Seniorenbetreuung bestens für die Zukunft aufgestellt. Ich bedanke mich für die vorbildliche Arbeit!“

Textquelle: Stadt Wels





Bildquelle: Bundeskanzleramt/Regina Aigner (NQZ) beziehungsweise Stadt Wels (Besuch Nationalrätin Petra Wagner).
 



FP-Wels, am 22.05.2019





  Zurück zur News-Übersicht