ASFINAG: Spatenstich für neue Anschlussstelle A 8 Wels Wirtschaftspark

Investition von knapp zehn Millionen Euro, Verkehrsfreigabe für November 2019 geplant
 

Am Dienstag, 30. April erfolgte der offizielle Spatenstich für neue Anschlussstelle Wels Wirtschaftspark an der A 8 Innkreis Autobahn durch Spitzenvertreter der ASFINAG, des Landes Oberösterreich sowie der Stadt Wels und der Marktgemeinde Gunskirchen. Als sogenannte Vollanschlussstelle (vormals benannt „Wimpassing“) bringt sie Auf- und Abfahrten sowohl aus und nach Wien, Linz und Deutschland oder Graz und Salzburg. Sie entsteht nördlich der bestehenden Anschlussstelle West-West im Bereich der Überführung Albrechtstraße.
 
Die ASFINAG und Stadt Wels investieren gemeinsam – inklusive Planung, Grundeinlöse, Bau – insgesamt knapp zehn Millionen Euro in die neue Anschlussstelle. Die Verkehrsfreigabe ist noch für November 2019 geplant, die Gesamtfertigstellung erfolgt nach achtmonatiger Bauzeit Ende Dezember diese Jahres.
 
„Mit effizienten und leistungsfähigen Verkehrsanbindungen an das hochrangige Straßennetz können die innerstädtischen Wegebeziehungen entlastet werden. In einer langfristigen Perspektive ist diese Infrastrukturmaßnahme für das Welser Gewerbegebiet von großer Wichtigkeit, von der auch die Bürger im Sinne einer Schwerverkehrsentlastung profitieren“, betont Günther Steinkellner, Landesrat für Infrastruktur anlässlich des Spatenstichs. 
 
„Wir liegen mit dem Baustart im Zeitplan und wollen die neue Anbindung im November 2019 für den Verkehr freigeben. Wir entlasten damit das umliegende Straßennetz vom Verkehr und schaffen einen leistungsfähigen Autobahn-Anschluss für neue Gewerbegebiete“, sagt Hartwig Hufnagl, Vorstandsdirektor der ASFINAG.
 
„Die Anschlussstelle Wimpassing ist vor allem für die bestehenden und noch anzusiedelnden Betriebe in Wels-West wichtig. Diese haben dadurch eine direkte Verbindung zur A8 Innkreis Autobahn. Es freut mich, dass die Errichtungsarbeiten nun starten können, und hoffe auf einen planmäßigen und unfallfreien Bauverlauf“, erklärt Andreas Rabl, Bürgermeister der Stadt Wels.
 
Josef Sturmair, Bürgermeister der Marktgemeinde Gunskirchen: „Wir freuen uns, dass diese neue Autobahnanschlussstelle Wimpassing jetzt umgesetzt wird. Damit wird unser betriebliches Zukunftsgebiet in diesem Bereich direkt an den höchsten Verkehrsträger angeschlossen. Das fördert einerseits die Schaffung neuer Arbeitsplätze und stellt andererseits eine Aufwertung für den Wirtschaftspark Voralpenland dar.“
 
 
Die Ziele der neuen Anschlussstelle A 8 Wirtschaftspark
·          Verkehrsentlastung des untergeordneten Netzes – insbesondere vom Schwerverkehr
·          Leistungsfähiger Anschluss für die Gewerbegebiete Wels und Gunskirchen
·          Entlastung der bestehenden Welser Anschlussstellen der A 8
 
Im Zuge der Errichtung der Anschlussstelle wurden bereits oder werden bis zur Verkehrsfreigabe durch die Stadt zwischen Wels/West und Wels/Nord in der Albrechtstraße, Oberfeldstraße und Wimpassingerstraße Durchfahrtsverbote für den Schwerverkehr verhängt und die Ortsteile somit entlastet.
 
 

Auswirkungen des Baus auf den Verkehr

 
Bis Mitte August 2019 richtet die ASFINAG an der A 8 vor Ort keine neue Verkehrsführung ein, da nur abseits der Strecke gebaut wird. Von Mitte August bis zur Freigabe im November verschwenkt die ASFINAG den Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen hin zur Autobahnmitte, damit daneben Rampen, Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen hergestellt werden können. In diesem Zeitraum gilt daher ein Tempolimit von 80 km/h, es bleiben jedoch – bis auf einzelne nächtliche Einschränkungen – wie gewohnt immer zwei Fahrspuren in jede Richtung offen. 
 
 

Zahlen, Daten, Fakten
 

Für den Bau der Anschlussstelle werden etwa 70.000 Kubikmeter Erde bewegt – ein großer Teil davon wird im Baustellenbereich gewonnen und muss nicht per Lkw angeliefert werden. Insgesamt beinhaltet das Welser Projekt der ASFINAG folgende wesentliche Einzelmaßnahmen:
 
·          Vier Rampenfahrbahnen
·          Zwei Kreisverkehre
·          Drei Gemeindestraßen als Zubringer in und aus dem städtischen Straßennetz
·          Verbreiterung der Hauptfahrbahn für zusätzliche Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen
·          Neue Straßenausrüstung: Bodenmarkierung, Leitschienen, Beschilderung und Verkehrskameras
·          Diverse Leitungsarbeiten (Gas, Strom, Wasser)
 





Bild (ASFINAG) v.l.n.r.: Vizebürgermeister Wels Gerhard Kroiß,  ASFINAG Geschäftsführer Alexander Walcher, ASFINAG Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl, Infrastruktur-Landesrat Günter Steinkellner, Bürgermeister Wels Andreas Rabl, Bürgermeister Gunskirchen Josef Sturmair, Stadtrat Wels Klaus Hoflehner, Stadtrat Wels Peter Lehner.

Rückfragehinweis:
ASFINAG
Mag. Christoph Pollinger, M.A.
Pressesprecher
Tel.: +43 (0) 664 60108 - 16841
christoph.pollinger@asfinag.at
www.asfinag.at

FP-Wels, am 02.05.2019





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