FW-Veranstaltung im Welios
Ist die Digitalisierung ein Fluch oder ein Segen für den Unternehmer? Dieser Frage ging man auf Einladung der Bezirksobfrau der Freiheitlichen Wirtschaft, Vzbgm. Christa Raggl-Mühlberger auf den Grund. Die Bezirksobfrau konnte für diesen Abend zwei Top-Referenten aus der IT-Szene gewinnen und zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen.

Raggl-Mühlberger, Inhaberin eines Modegeschäftes, wies anfangs daraufhin, dass gerade für viele kleineren und mittleren Unternehmer die Digitalisierung ein Gebiet der Unternehmensführung darstellt, dass man mit gemischten Gefühlen betrachtet. 

Dietmar Ruttensteiner, Business Consulter aus Kirchdorf, sagte, dass man der Digitalisierung nicht ausweichen kann. Aber es trifft jedes Unternehmen individuell und anders. Patentrezepte gibt es nicht. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist hoch und man kann die Digitalisierung auch als Chance für die weitere Entwicklung des Unternehmens sehen.

Alexander Groß von Trockau, Österreich Geschäftsleiter der Münchner Birkle IT, stellte klar, dass Digitalisierung in einem Betrieb Chefsache ist. Es ist auch wichtig, dass die Mitarbeiter bei der Umstellung an einem Strang ziehen und mitziehen. Nur so gelingt ein Digitalisierungsprojekt. In seiner Praxis habe er oft erlebt, dass man derartigen Projekte anfangs distanziert gegenübersteht.

Tenor des Abends war, dass Digitalisierung in jedem Betrieb individuell stattfindet. Man kann mithilfe der Digitalisierung Abläufe verbessern, Prozesse beschleunigen oder auch Marktpotentiale ausbauen. Beim anschließenden Buffet standen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

Textquelle: Freiheitliche Wirtschaft Wels Stadt/Land



Bildquelle: Freiheitliche Wirtschaft Wels Stadt/Land

FP-Wels, am 25.04.2019





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