Stadt Wels zog Konsequenzen: Ordnungswache-Mitarbeiter entlassen

Konsequent reagiert hat die Stadt Wels nach den medial aufgetauchten Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter der städtischen Ordnungswache: Dieser wird beschuldigt, auf einem privaten Flohmarkt in seiner Freizeit NS-Devotionalien verkauft zu haben. Nachdem der Mitarbeiter den Vorfall in einem persönlichen Gespräch mit den Vorgesetzten zugegeben hat, sprach die Stadt Wels umgehend die Entlassung aus. Das Dienstverhältnis mit einer weiteren Mitarbeiterin der Ordnungswache, die in einem anonymen Schreiben an die Stadt Wels ebenfalls mit Vorwürfen konfrontiert wurde, wird aufgelöst.

„Extremismus hat in Wels keinen Platz – schon gar nicht bei den städtischen Mitarbeitern. Der Ordnungswache-Mitarbeiter wurde deshalb umgehend entlassen beziehungsweise wird ein Dienstverhältnis aufgelöst“, erklärt der für die Ordnungswache zuständige Referent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß.

„Klargestellt werden muss, dass die betroffenen Mitarbeiter bereits unter dem SP-Vorgänger-Bürgermeister aufgenommen worden sind und Bürgermeister Dr. Rabl mit diesen Personalentscheidungen nichts zu tun hatte. Auch ich bin über das Verhalten der Mitarbeiter entsetzt und verärgert. Schließlich wird durch derartige Vorfälle die gute und wichtige Arbeit der Welser Ordnungs-wache zunichte gemacht“, so Kroiß weiter.

Der Vorschlag, aufgrund dieser Vorfälle die Auflösung der Ordnungswache zu fordern, geht für Kroiß jedenfalls in die völlig falsche Richtung. „Die Rückmeldungen der Bevölkerung zeigen uns, dass die vor zehn Jahren eingeführte Ordnungswache einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit, Ordnung, Ruhe und Sauberkeit leistet.“

Textquelle: Stadt Wels

 



FP-Wels, am 19.04.2019





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