Wels testet Abbiege-Assistenten für städtische LKW

Nach umfassender Prüfung möglicher Anbieter ist nun der erste Lastkraftwagen im Fuhrpark der Stadt Wels testweise mit einem Abbiege-Assistenzsystem ausgerüstet.

Leider sind die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben auf EU-Ebene noch ausständig. Aus diesem Grund haben sich die Kommunalen Dienste der Stadt für den renommierten Hersteller Mekra Lang entschieden. Die Montage erfolgte durch die Firma Katzinger Truck Center.

Der Abbiege-Assistent besteht aus einer zusätzlichen Kamera und einem eigens entwickelten Seitenradar („Side Defender“). Auf diese Weise ist es möglich, die komplette rechte Seite des LKW zu überwachen. Das Radar erkennt und unterscheidet Fußgänger und Radfahrer etc. von unbewegten Zielen, wie etwa Bäumen, Leitplanken und -schienen etc.

Das System macht den Fahrer per Signalton und LED-Anzeige am Armaturenbrett auf bewegte Ziele im Gefahrenbereich aufmerksam. Zudem schaltet sich automatisch ein Monitor ein, der eine zusätzliche Überwachung möglich macht. Laut Hersteller ist der Abbiege-Assistent auch bei Dunkelheit, Wettereinflüssen (Niederschlag etc) sowie etwaigen Verschmutzungen funktionsfähig. Die Testphase soll 90 Tage dauern, dann wird über die weitere Vorgangsweise entschieden.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer auf den Welser Straßen ist mir ein großes Anliegen. Es freut mich deshalb, dass wir den ersten LKW im städtischen Fuhrpark mit dem Abbiege-Assistenten ausrüsten, um unsere LKW-Fahrer zu unterstützen. Ich hoffe auf eine positive Testphase, um Unfälle im toten Winkel zu vermeiden.“



Bildtext:
Fuhrparkmanager Michael Hechinger präsentiert Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, dem Leiter der Abteilung Städtische Dienstleistungen Dr. Erwin Kröpl und Magistratsdirektor Dr. Peter Franzmayr den Abbiege-Assistenten (v.l.).

Text- und Bildhinweise: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck honorarfrei).



FP-Wels, am 09.04.2019





  Zurück zur News-Übersicht