Arbeitspflicht für Asylberechtigte: Große Einsatzmöglichkeiten in Wels

Auf Zustimmung bei Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß stößt der Vorschlag von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein, eine Arbeitspflicht für Asylberechtigte ohne Job einzuführen.
 
Die Pläne der Ministerin sehen vor, Asylberechtige und subsidiär Schutzberechtigte zu Tätigkeiten – beispielsweise als Erntehelfer oder Forstarbeiter – einzusetzen. Derzeit können angebotene Jobs von diesen Personengruppen abgelehnt werden.

Für die Stadt Wels können sich Bürgermeister Dr. Rabl und Vizebürgermeister Kroiß eine Ausweitung der von der Ministerin vorgeschlagenen Arbeitsbereiche auf gemeinnützige Tätigkeiten im Auftrag der Kommunen vorstellen. Denkbar wäre in Wels beispielsweise der Einsatz beim städtischen Frühjahrsputz oder als Unterstützung beim Wintersplitt-Entfernen. Weitere wesentliche Unterstützung wäre vorstellbar bei der Flurreinigung, der Instandsetzung von Rigolen oder auch Pflegearbeiten für das Begleitgrün am Straßenrand.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „In der Stadt Wels bestehen zahlreiche Möglichkeiten, Asylberechtigte einzusetzen und ihnen damit einen Eintritt in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Die Stadt Wels ist gerne bereit, in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium mögliche Einsatzbereiche vorzuschlagen.“

Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Als zuständiger Referent begrüße ich den Vorschlag der Sozialministerin. Schließlich würden Asylberechtigte auf Grund des Umgangs mit den Kollegen rascher Deutsch lernen und einem geregelten Tagesablauf nachgehen können. Unser Ziel muss es sein, Asylberechtigte möglichst rasch zu integrieren.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FP-Wels, am 19.03.2019





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