Wels unterstützt Angehörige von Spielsüchtigen

(Ehe)Partner, Eltern, Geschwister und andere Angehörige von glücksspielsüchtigen Menschen sind oft mit den Schwierigkeiten konfrontiert, die diese Abhängigkeit mit sich bringt. Deshalb hat die Stadt Wels mit Unterstützung des Fonds Gesundes Österreich eine Entlastungsgruppe für Angehörige geplant.

Stattfinden wird dieses Gruppenangebot kostenlos und unter Wahrung der Anonymität. Beginnend mit Donnerstag, 25. April finden die acht Module jeweils an einem Donnerstag von 19:00 bis 21:00 Uhr im Gesundheitsdienst der Stadt Wels (Rot-Kreuz-Straße 3) statt. Dabei vermitteln Juristen, Psychologen und Sozialarbeiter wichtige Informationen, Tipps und Strategien für einen neuen Umgang mit dem Spieler und den Schutz der Familienangehörigen.

Anmeldungen für die Entlastungsgruppe für die Angehörigen von Spielsüchtigen sind ab sofort bei der Dienststelle Sozialservice und Frauen unter Tel. +43 7242 235 1737 möglich.

Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Als zuständige Referentin ist es mir wichtig, dass es dieses Angebot der Stadt Wels gibt, weil gerade die Angehörigen einem enormen Druck ausgesetzt sind. Im Anschluss an diese begleitete Entlastungsgruppe soll eine Selbsthilfegruppe begründet werden.“

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 07.03.2019





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