Welser Figurentheaterfestival mit „Materialschlacht“

Unmittelbar vor der Tür steht das 28. Internationale Welser Figurentheaterfestival 2019. Zahlreiche Veranstaltungen sind von Donnerstag, 7. bis Mittwoch, 13. März bereits ausverkauft. Karten gibt es unter anderem noch für eine ganz besondere „Materialschlacht“: Bei dieser kommt der internationale Genre-Nachwuchs zu Wort.

Akademische Ausbildungen für Puppenspiel und Figurentheater gibt es im deutschsprachigen Raum in Stuttgart und Berlin, zudem ist ein solches Studium auch in Prag in Tschechien möglich. Bei der Welser „Materialschlacht“ präsentieren Studierende dieser drei Hochschulen Werke, die im Rahmen ihrer Ausbildung entstanden sind. Alle neun Stücke gibt es um nur 33 Euro mit dem – in allen Spielstätten erhältlichen – „Schlachtenbummlerpass“, die Veranstaltungen sind aber auch einzeln buchbar. Nähere Infos gibt es unter www.figurentheater-wels.at im Internet.

Am Freitag, 8. März startet um 11:30 Uhr die junge Dänin Evi Arnsbjerg-Brygmann (Berlin) mit ihrem Stück „Cosmic Calm Down“ im Alten Schlachthof (Dragonerstraße 22). Um 18:00 Uhr geht es im Schlachthof weiter mit der Prager Märcheninterpretation von „Die schöne Vassilissa“. Im Stadttheater (Rainerstraße 2) zeigen um 21:30 Uhr Eileen von Hoyningen-Huene und Bianca Drozdik (Berlin) das berührende Maskenspiel „RAR – Zäh wie Windhunde“. Den Abschluss des Freitagabends bildet um 22:30 Uhr wiederum im Schlachthof eine Gruppe aus Stuttgart: Diese zeigt, was Puppen können und Menschen am Herzen liegt.

Den Samstag, 9. März eröffnet um 11:30 Uhr der Österreicher Maximilian Tröbinger (Berlin) in den Minoriten (Minoritenplatz 4), und zwar mit seinem Stück „Eckland den Eckländern“. Um 16:00 Uhr bringen Edita Valášková und Šimon Dohnálek (Prag) das Stück „RAW“ über das unvermeidliche Sterben auf eine kleine Tischbühne im Kornspeicher (Freiung 15). Ebenfalls aus Prag kommen vier Studierende, die sich um 18:00 Uhr im Schlachthof in „What Shall We Do” mit dem Irland zur Zeit der großen Hungersnot beschäftigen. Um 20:30 Uhr zeigt Matthias Redekop (Berlin) mit „Amor Vati“, einer bewegenden Zeitreise über Väter und Söhne. Den Abschluss macht um 21:30 Uhr im Schlachthof Eva Vinke (Berlin) mit „Weiße Ehe“.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Wels bietet in Kürze mit 27 Gruppen und Einzelkünstlern aus neun Nationen Figurentheater auf höchstem Niveau. Besonders freut mich, dass sich auch der talentierte Nachwuchs entsprechend präsentieren kann.“

Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, MBA: „Durch dieses Festival hat sich Wels zum Zentrum des österreichischen Figurentheaters entwickelt und es leistet auch in der Vermittlung modernen Puppenspiels und in der Ausbildung junger Talente Pionierarbeit.“

Bildhinweise: DAMU Prag, HFS Berlin beziehungsweise HMDK Stuttgart (siehe Dateinamen). Bei Nennung Abdruck jeweils honorarfrei.











FP-Wels, am 05.03.2019





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