Raggl-Mühlberger: „Das Verhalten von SPÖ-Dorner ist inakzeptabel. So geht man miteinander nicht um!“

Auf Unverständnis stößt die von Ex-SPÖ-Funktionär Dorner formulierte Kritik an Bgm. Rabl im Zusammenhang mit dem Aufbau einer Freiwilligenagentur in Wels.

Wels zur „Stadt der Freiwilligen“ zu machen, ist eines der erklärten Ziele von Bgm. Rabl, wobei Freiwilligenarbeit sich nicht nur auf den sozialen Bereich, der teilweise vom Freiwilligenzentrum abgedeckt wird, beschränkt, sondern auch die Bereiche Sport, Kultur, die Blaulichtorganisationen, wie beispielsweise die Feuerwehr, Rettung oder Schulwegpolizei, umfasst. Das Herausheben und Servicieren der Freiwilligen ist daher von besonderer Bedeutung, wenn es darum geht, möglichst viele Freiwillige für die Stadt Wels zu gewinnen.

Die Ansiedlung der Freiwilligenagentur in der Stadt verhindert die parteipolitische Vereinnahmung der Freiwilligenarbeit durch eine Partei. Umso mehr verwundert der aggressive Rundumschlag des Ex-SPÖ-Funktionärs Dorner als Obmann des SPÖ-nahen Freiwilligenzentrums gegen Bgm. Rabl. Dies ist auch deswegen nicht nachvollziehbar, da es von Seiten der Stadt Wels die ausdrückliche Zusage gegeben hat, dass die Unterstützung des Freiwilligenzentrums durch die Stadt in den nächsten Jahren unverändert bleibt. Der Versuch der Stadt Wels, als Hauptsponsor des Vereins auch im Vorstand eine Position zu erhalten, wurde abgelehnt, obwohl auch der SPÖ-Stadtrat Christoph Schneeberger aus Marchtrenk einen Posten innehat. Offenbar fürchtet Dorner die Kontrolle des Vereins durch einen Nicht-SPÖler.

Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Die parteipolitische Vereinnahmung der Freiwilligenarbeit durch SPÖ-Dorner ist ein Unding. Freiwilligenarbeit hat mit Parteipolitik nichts zu tun. Gerade durch dieses Verhalten wird der Ausbau einer Freiwilligenagentur durch die Stadt Wels als parteiunabhängige Plattform für Freiwilligenarbeit bestätigt. Das Verhalten von Dorner erschüttert das Vertrauensverhältnis zwischen dem Freiwilligenzentrum und der Stadt Wels und ist inakzeptabel. So geht man miteinander nicht um!“

Textquelle: FPÖ Wels
 



FP-Wels, am 18.02.2019





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